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Trendtier Katze

Das Angebot an Katzennahrung ist so vielfältig wie noch nie. Maßgeblich bestimmt wird diese Vielfalt durch die Anforderungen und Wünsche der Katzenhalter, denen ihr Tier so viel bedeutet wie kaum zuvor.
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In Deutschland leben nach der Statistik des Industrieverbands Heimtierbedarf rund 8,2 Mio. Katzen. Der Markt für Katzenfutter wuchs auch 2012 weiter und erreichte einen Umsatz von 1,537 Mrd. € – ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber 2011. Allein 1,01 Mrd. € entfielen auf Feuchtfutter. Der Bereich legte damit um 3,9 Prozent zu. Trockenfutter verlor 0,9 Prozent und fiel auf 315 Mio. € zurück. Das Snack-Segment jedoch rettete die Situation und erwies sich als echter Wachstumstreiber mit einem Plus von 8,1 Prozent und 213 Mio. € Umsatz. Schaut man auf den Non-Food-­Markt Katze, so sieht es darf nicht viel schlechter aus: 185 Mio. € für Bedarfsartikel, ein Plus von 1,6 Prozent zum Vorjahr, und 243. Mio. € für Katzenstreu, ein Plus von stolzen 2,1 Prozent. Blick über die Grenzen Doch nicht nur in Deutschland spielt die Katze eine wichtige Rolle, wie die Zahlen aus Österreich beweisen. Das Segment der Katzensnacks stieg dort im Umsatz von 22,6 auf 23,8 Mio. €. Leicht positiv verlief die Umsatzkurve bei der Trockennahrung für Katzen, die um 0,6 Mio. € auf 24,8 Mio. € stieg. Im Nassfutter-Segment fiel der Umsatz mit Katzennahrung um 0,9 Mio. €. Dieses Segment präsentierte sich aber dennoch mit 170,8 Mio. € als stärkstes Einzelsegment. Der Markt für Katzennahrung ist in Österreich dominierend. Mit einem Jahresgesamtumsatz von 219,4 Mio. € in 2012 (2011: 218,7 Mio. €) übertrifft er den Markt für Hundenahrung (154,6 Mio. €; 2011: 152,2 Mio. €) deutlich. Ein gutes Beispiel für die Akzeptanz von Katzen seitens der Bevölkerung wurde aus der Türkei bekannt: Einer zentral geführten Datenbank der tierärztlichen Praxen zufolge leben in der Türkei rund 2 Mio. Katzen. Nicht mitgerechnet sind dabei die auf der Straße und in abseits gelegenen Dörfern lebenden Katzen, die von Tierschutzgruppen mit rund 500.000 beziffert werden. Vor allem in den großen Städten werden die auf der Straße lebenden Katzen von vielen Bewohnern versorgt. So stehen auf Gehwegen und in Hauseingängen Näpfe mit Wasser und Trockenfutter für sie bereit. An dieser Versorgung beteiligen sich auch Zoofachgeschäfte. Die frei lebenden Katzen dürften daher nicht unwesentlich zum Umsatz der türkischen Heimtierbranche beitragen. Trends im Futternapf „Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten steigt. Außerdem wird der Ursprung der Nahrung häufiger hinterfragt und steigt somit in seiner Bedeutung“, meint August Engel-Wolff, Geschäftsführer von Lantmännen Bozita, im Gespräch mit pet. Bei Snacks sieht er noch…
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