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Eine Branche marschiert

Hat sich der Zoofachhandel vom „Schock“ über das Erstarken der Online-Shops erholt? Welche Möglichkeiten gibt es, um gegen die virtuelle Konkurrenz zu bestehen? Diese Fragen wurden auf dem Heimtier-Kongress aufgegriffen.
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„Raus aus der Schockstarre“ überschrieb als provokantes Motto den Heimtier-Kongress des Dähne Verlags und des Managementforums der Verlagsgruppe Handelsblatt in Fulda. An zwei Tagen tauschten sich auf dem bedeutenden Kongress der Heimtierbranche über 160 Vertreter von Handel und Industrie sowie führende Fachleute über den Einfluss des Internets und des E-Commerce auf die Heimtierbranche, neue Strategien im Handel sowie neue POS-Strategien aus. Am Ende der Veranstaltung stand dabei eines fest: Die Branche scheint dem Motto einen Schritt voraus zu sein. So war in den Beiträgen der verschiedenen Redner viel von Aufbruchsstimmung, neuen Ideen und frischen Konzepten zu hören. Dabei attestierte unter anderem Prof. Dr. Hendrik Schröder (Lehrstuhl für Marketing & Handel an der Universität Duisburg-Essen) dem Handel sowie der Industrie eine Menge neuer Impulse, um in der veränderten Konsumlandschaft zu bestehen. „Es gibt vor allem eine Zunahme an Betriebsformen im Handel sowie beim Multichannel-Retailing“, erklärt Schröder. Ein Beispiel für die neue Vielfalt im Handel ist das Aufkommen der so genannten Pop-up-stores. Dabei handelt es sich um Geschäfte, die nur für eine begrenzte Zeit ihre Waren an einem bestimmten Standort anbieten. Zudem verwende der Handel seit dem Aufkommen des Internets auch viele neue Kommunikationsformen wie die verschiedenen Social-Web-Plattformen. Doch auch die Industrie bewegt sich laut Schröder stark vorwärts: „Es gibt eine große Vielfalt an neuen Produkten, die Nutzung zusätzlicher Absatzkanäle sowie die Zunahme der personalisierten Kommunikation.“ Dass sich der Heimtiermarkt auch beim Umsatz und nicht nur bei seiner Kommunikation erfolgreich darstellt, bestätigte auch Nina Kenfenheuer (Consultant Pet Care bei Business Insights IRI worldwide). „Auch in 2013 kann der Markt für Heimtiernahrung mit 3,262 Mrd. € dank seiner Positivgaranten Hund und Katze beim Umsatz weiter wachsen“, erklärte Kenfenheuer. Die negative Absatzentwicklung führt Kenfenheuer dabei auf die höheren Durchschnittspreise und einen anhaltenden Trend zu kleineren Verpackungen zurück. (Nähere Infos zu den IRI-Zahlen finden Sie in dieser Ausgabe auf Seite 14). „Handel und Industrie müssen Partner sein“ Doch wenn es dem Handel und der Industrie doch eigentlich gut geht, wo steht denn dann der eigentliche Feind, fragte auch Steven Sagrodnik (Marketing- und Vertriebsleiter bei Royal Canin) in seinem Vortrag. Die Antwort: „Nirgendwo. Der Feind sind nicht die großen…
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