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Zurück zur Natur

Das Thema Barfen ist in den letzten Monaten immer stärker ins Bewusstsein der Hundehalter gerückt. Im folgenden Bericht erklärt die Firma Hundt, wie auch der Zoofachhandel von dem Trend, den Vierbeiner auf ursprüngliche Weise zu ernähren, profitieren kann.
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Vor Tausenden von Jahren holte der Mensch den Wolf ins Haus, um ihn zu domestizieren. Der Hund wurde nach und nach züchterisch verändert, erst als Nutztier, später als Freund und Begleiter. Größe, Fell, körperliche Merkmale und bestimmte Wesenszüge änderten sich durch die Züchtung, nicht jedoch die inneren Organe der Tiere. Der genetische Unterschied zwischen einem Grauwolf und einem Hund ist daher auch heute noch sehr gering. Das Barfen, frei übersetzt, das biologisch artgerechte Füttern von heutigen Hunden, lehnt sich daher sehr stark an die Fressgewohnheiten der Wölfe an. Die ersten Barfer waren Menschen, die in jeder Hinsicht Verantwortung für ihr Tier übernehmen wollten. In Anlehnung an den Wolf sollte die Nahrung ihres Hundes so natürlich wie möglich sein. Wichtig war ihnen eine transparente Zusammensetzung aus unbehandelten Zutaten. Da der Hund ein Beutegreifer ist, frisst er seine Beute mit Haut und Haar. Dies wird beim Barfen nachgeahmt, indem Muskelfleisch, Innereien, Knorpel, Sehnen, Bänder, Blut und Knochen, aber auch Pflanzliches wie Obst und Gemüse roh verfüttert werden. Öle, Mineralien und Innereien komplettieren das Barf-Menü. Die Ur-Barfer waren dabei noch echte Idealisten, die alle Ingredienzen für eine gesunde Barf-Mahlzeit Stück für Stück zusammengetragen haben. Als tiefgekühltes Frischfleisch in die Zoomärkte kam, wurde Barf dann zum allgemeinen Thema und heute ist die Zusammenstellung einer individuell auf den Hund abgestimmten Mahlzeit kein Problem mehr. In Zeiten des immer wachen Konkurrenten Internet ist es für den Händler zudem beruhigend, dass die Barf-Komponenten das einzige Futtersortiment für Hunde und Katzen sind, bei dem der Fachhandel nicht als „Schaufenster des Internets“ fungiert, sondern seine Beratung in treue kaufkräftige Kunden steckt. Barf-Kunden sind offen für Neues Der Zoofachhandel kann von den Barf-Kunden in vielerlei Hinsicht profitieren, wenn er das Segment richtig präsentiert. Kunden, die sich fürs Barfen entscheiden, sind Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen und haben sich in den verschiedenen Medien und auf den Internetseiten der Anbieter kundig gemacht, bevor sie zum Fachhändler gehen. Von diesem erwarten sie dann eine weitergehende individuelle Beratung und natürlich ein umfangreiches Sortiment an Haupt- und Zusatzkomponenten. Im Vergleich zum Fertigfutter ist die Barf-Fütterung beratungsintensiv, da sie individuell auf Tier und Halter zugeschnitten wird. Für den Händler zahlt sich der Aufwand, der durch…
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