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Starker Wettbewerb im Alpenland

Die idyllische Landschaft Österreichs mit ihren weißen Gipfeln und grünen Almen täuscht: Vor der schönen Kulisse gibt es im Zoofachhandel einen harten Konkurrenzkampf der großen deutschen Fachhandelsketten und österreichischen Einzelhändler. Eine immer größere Rolle spielt auch das Internet.
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"Expansion in Österreich." Ein Satz, der vor einigen Jahren auf der Agenda vieler großer deutscher Zoofachhandelsketten gestanden haben muss. Anders lässt sich das unvermindert große Interesse von Futterhaus, Fressnapf und Zoo & Co. an einer starken Präsenz in der Alpenrepublik nicht erklären. Das verstärkte Auftreten der Ketten hat natürlich auch seinen Grund, denn Österreich ist für den Handel ein lukrativer Markt. Gründe sind zum einen die stark steigende Zahl an Heimtieren, die sich von 2011 bis 2012 um 49.000 Tiere auf insgesamt 5,16 Mio. Tiere erhöht hat. Ein anderer Grund ist die hohe Kaufkraft der österreichischen Heimtierhalter. Diese liegt nach Angaben der GfK-Geomarketing 2013 bei 179,8 Mrd. €, das entspricht einem Schnitt von 21.295 € pro Kopf. Damit liegen die Österreicher vor den Deutschen: Der durchschnittliche Bundesbürger hat im Jahr 2013 eine Kaufkraft von 20.621 € zu erwarten. Gute Gründe also für die Fachhandelsketten, das Thema Österreich zu forcieren. Fressnapf dominiert den Markt Allen voran schreitet dabei der Branchenführer Fressnapf, der inzwischen 115 Märkte in Österreich betreibt, die 2012 einen Umsatz von 141 Mio. € erwirtschafteten. Doch mit dieser Zahl will sich das Unternehmen noch nicht zufrieden geben, auch wenn Norbert Marschallinger, Geschäftsführer Fressnapf Österreich, einschränkt: "Grundsätzlich kann die Frage nach der Grenze der Expansion in Österreich nicht beantwortet werden, da wir ständig neue Marktkonzepte entwickeln. Mit dem bestehenden Konzept werden wir allerdings mit circa 130 Filialen eine optimale Flächendeckung erreicht haben." Die Luft nach oben wird allerdings dünner, denn auch Marschallinger spürt den Atem der Konkurrenz, der nicht nur aus der reinen Zoobranche kommt. "Der Zoofachhandelsmarkt ist durch Mitbewerber aus dem Lebensmitteleinzelhandel, Online-Anbietern und Rabatt-Aktionen immer umkämpfter." Durchsetzen will man sich gegen die Konkurrenz bei Fressnapf unter anderem mit dem zunehmenden Angebot an Eigenmarken sowie einer konsequenten Verfolgung der Cross-Channel-Strategie, die den Kunden auf allen Kanälen abholen soll. Auch die Preisoffen-sive der Fressnapf-Zentrale in Deutschland beobachte man sehr aufmerksam und stehe deswegen mit dem Hauptsitz in enger Verbindung. Megazoo setzt auf  Idealisten und High-End Auf die Karte Erlebniseinkauf setzt dagegen die zur Fressnapf-Gruppe gehörende Fachmarktkette Megazoo, die in Österreich mit fünf großen Märkten in Wien, Brunn, Innsbruck, Klagenfurt…
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