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Kampf für die Tierhaltung

Am Tag der Deutschen Einheit gründete sich 2012 der Dachverband der Tierhalter. Einer der Initiatoren ist Norbert Zajac, der die Interessen der Tierhalter bei der Regierung stärker vertreten und die Tierhaltung als Kulturgut erhalten will.
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Die Schlagworte vom „Verbot der Exotenhaltung“ schweben seit einiger Zeit wie eine dunkle Wolke über großen Teilen der Heimtierbranche und haben für viel Unmut, aber auch viel Bewegung bei Handel und Industrie gesorgt. Ein Teil dieser Bewegung ist auch der Verein Dachverband der Tierhalter (DVTH), der sich am 3. Oktober 2012 gegründet hat. Einer der Initiatoren des Projekts ist Norbert Zajac, Inhaber von Zoo Zajac in Duisburg. „Vor zwei Jahren sah ich die Interessen der Tierhalter bei der Regierung durch niemanden der Branche mehr vertreten. Damals kam ich zu dem Entschluss, wenn jetzt nicht bald jemand etwas tut, gründe ich selbst einen Verein.“ Herausgekommen ist der DVHT, ein Verein, dessen Vorstand sich momentan aus dem Präsidenten Dieter Untergasser, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Sera, sowie den Vizepräsidenten Frank Fricke und Norbert Zajac zusammensetzt und sich ein klares Ziel gesetzt hat: „Wir wollen unsere Tiere behalten. Das heißt nicht nur, die, die wir jetzt besitzen, sondern das bezieht sich auf alle Tierarten, die bedarfsgerecht gehalten werden können. Dies ist möglich, durch immer mehr Fachwissen über immer mehr und nicht weniger Tierarten“, so Zajac. Man sieht sich beim DVTH vor allem auch als „Gegengewicht zu Tierrechtsorganisationen, die im Moment ein Verbot der ‚Exotenhaltung‘, mittelfristig aber ein totales Verbot der Haustierhaltung fordern“, heißt es im Positionspapier des Vereins. Man wolle daher nicht nur über eine fach- und sachgerechte Tierhaltung aufklären, sondern Bestrebungen der Tierrechtsorganisationen entgegenwirken, die den Gesetzgeber mit einseitigem Zahlenmaterial zu beeinflussen versuchten, um damit ein Verbot der Exoten- und Heimtierhaltung zu erreichen. Erreicht werden soll dies in diesem Jahr auch durch den Kauf eines Messestandes sowie die Produktion eines Films über die DVTH-Ziele. Etwas getan wurde aber auch schon 2013: „Wir haben zum Beispiel die Kommission NRW für die neuen Richtlinien der Gefahrtierverordnung bei Zoo Zajac begrüßt und erklärt, wie gefährlich beziehungsweise ungefährlich unsere tierischen Familienmitglieder sind. Außerdem haben wir bei verschiedenen regionalen Parteiveranstaltungen aktiv teilgenommen“, sagt Zajac. „Wir sind nicht gegen, sondern für etwas“ Dabei will man beim DVTH klarstellen: „Wir sind nicht gegen, sondern für etwas: Die verantwortungsvolle Tierhaltung in ihrer ganzen Breite. Ohne unnötige Restriktionen. Wir setzen daher dem Gedanken der übertriebenen Einschränkungen, den…
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