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Eine Mühle im Ruhrgebiet

Das Wort „Mühle“ trägt der Garten- und Zoofachmarkt Mühle Dickmann zu Recht, denn bis in die 1970er Jahre wurde dort für die Landwirtschaft gemahlen. Heute konzentriert sich der Markt auf Tier- und Gartenfreunde sowie innovative Energie­gewinnung.
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Als gegen Ende der 1960er Jahre das Mühlensterben der kleinen Betriebe im Ruhrgebiet begann, musste sich auch die Mühle Dickmann aus Duisburg neu orientieren. Ein großer Schritt, hatte das Unternehmen doch seit 1906 für die Landwirtschaft gemahlen. Einen Wendepunkt bildete dann aber das Jahr 1972, in dem der Beschluss gefasst wurde, den Mühlenbetrieb komplett aufzugeben. Die Konzentration auf große Mühlen und Brotfabriken hatten die Müllerei schlichtweg unrentabel gemacht. Unter Inhaber Günter Dickmann begann schließlich der Wandel des Sortiments hin zu Tiernahrung und Gartenbedarf. Bis heute erfolgte dann in regelmäßigen Abständen eine Erweiterung des Fachmarktes bis zu seiner heutigen Flächenausdehnung von 3.500 m². Diese Fläche teilt sich auf in 1.000 m² Zoofachmarkt, 1.500 m² Pflanzen- und Gartenfachmarkt sowie eine überdachte Freifläche von 1.000 m². Der Markt an sich, präsentiert sich heute über zwei Stockwerke in einem sehr luftigen, offenen und hellen Design. Was der Markt im Inneren zu bieten hat, wird zudem über große Außenflächenplakate an der 2010 neu gestalteten Fassade präsentiert. „Wir setzen dabei auf wechselnde Plakate für die vier Jahreszeiten, um den Kunden unser Angebot näherzubringen“, sagt Heinrich Dickmann, Sohn des Firmeninhabers, der in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist. Innovative Energiegewinnung Eine der größten Innovationen erfolgte jedoch erst in der jüngsten Zeit: So wurde 2013 ein modernes Blockheizkraftwerk in der Mühle in Betrieb genommen. Durch Kraft-Wärme-Koppelung wird der Markt zudem mit Strom versorgt und gleichzeitig beheizt. Darüber hinaus wird auch die moderne Aquarienanlage durch die Abwärme aus dem Blockheizkraftwerk temperiert. Durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung wird darüber hinaus seit dem vergangenen Jahr laut Dickmann eine Reduzierung des Stromverbrauches um fast 40 Prozent erreicht. Zur Abrundung dieser Maßnahmen ist die Aquarienanlage ebenfalls auf LED-Technik umgerüstet worden. „Man muss diese ganze Energiethematik auch ein stückweit selbst leben und sich da reindenken“, erklärt Dickmann. Gerade im Energiebereich sieht der Unternehmer auch eine der wenigen Möglichkeiten für den Handel überhaupt noch Kosten einzusparen und somit auch mit den Einbußen durch die Konkurrenz, unter anderem auch aus der virtuellen Welt, zurechtzukommen. Unablässig für die erfolgreiche Umrüstung auf nachhaltige Energiegewinnung sei allerdings auch ein zertifizierter KfW-Berater, betont Dickmann. Zookauf und…
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