Foto: Pixabay, amayaeguizabal
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Katze - Analyse des Segments Katze

Liebling Katze

Was dem Hund sein Herrchen und Wegbegleiter, ist der Katze ihr Büchsenöffner. So eigenwillig die Katzen auch sind, der Mensch lässt nichts unversucht, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die Branche profitiert davon.
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Fast 12 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten - fast doppelt so viele als Hunde (6,8 Mio.). Dies geht aus den Zahlen des IVH und des ZZF hervor. Deutlich höher dürfte die Zahl sein, würde man diejenigen Katzen berücksichtigen, die vor allem in landwirtschaftlichen Stallungen und im Freiland leben. Doch sie bekommen nur selten industrielle Fertigprodukte vorgesetzt und haben auch weder Kratzbaum noch Kuschelhöhle - sind daher kaum relevant für die Zahlen der Heimtierbranche. Lediglich optimistische Analysten nutzen sie, um das Potenzial des Heimtierbedarfsmarktes Katze hochzuschrauben.
Dabei ist es eigentlich erstaunlich, dass die Katze so in die Herzen der Menschen kommen konnte. Denn Katzenbesitzer wissen nur zu gut, wie eigenwillig ihr Tier ist. Nun liegt es aber auch in der Natur des Menschen, die Starrsinnigkeit der Katze mit möglichst viel Aufmerksamkeit zu versuchen aufzubrechen, sei es mit Spielzeug, neuen Kuschelplätzen oder Snacks. Profitieren kann davon eigentlich nur die Heimtierbranche.

Umsatztreiber Snacks und Streu

238 Mio. € wurden im Jahr 2014 umgesetzt, was eine Umsatzsteigerung von 4,8 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Eine Zahl, die man eigentlich nur vom Verbrauchsprodukt Katzenstreu kennt. Diese Umsatzsteigerung ist das Ergebnis des Wunsches des Menschen, möglichst viel Aufmerksamkeit der Katze zu erhaschen und ihr Gutes zu tun.
Die Industrie tut natürlich alles, um den Trend zu fördern. In der großen Produktschau auf den folgenden Seiten wird einiges davon sichtbar: Ob nun Spielkissen mit anregenden Füllungen, Katzen­snacks aus Milch oder eben Snacks mit Zusatznutzen wie zum Beispiel zur Zahnpflege. Und feuchte Tücher zur Fellpflege werden den Wunsch des Katzenbesitzers weiter entgegenkommen, seiner Samtpfote noch näher zu kommen.
Mit jeweils fast fünf Prozent Wachstum zwei Jahre hintereinander ist der Markt für Katzenstreu eine sichere Bank für umsatzverwöhnte Zoofachhändler. Produktbedingt ist hier der Grad an Innovationen und Neuentwicklungen eher gering - was sich auch in der bereits erwähnten Produktschau widerspiegelt. Glücklicherweise aber kommt kein Katzenbesitzer an Katzenstreu vorbei.

Innovationen steigern den Umsatz

Betrachtet man die Umsatzzahlen des Marktes für Bedarfsartikel so wird einem auffallen, dass es vor allem die Jahre…
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