Walter und Melanie Kaltenbacher, Jens Eckert,  Zoo & Co. in Lörrach
Betreiben insgesamt vier Zoo & Co.-Märkte (von links): Walter und Melanie Kaltenbacher sowie Jens Eckert, Filialleiter Zoo & Co. in Lörrach.
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Zoo & Co. Kaltenbacher

Tierische Familienbande

Innerhalb von vier Jahren hat die Familie Kaltenbacher vier Zoo & Co.-Märkte in Süddeutschland eröffnet. In ihrem neuesten Markt in Lörrach setzen die Inhaber vor allem auf ein breites Barf-Sortiment, wie Walter Kaltenbacher im pet-Interview erzählt.
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Herr Kaltenbacher, nicht jeder ist ein Anhänger der Franchisekultur im Zoofachhandel. Sie waren jedoch von Anfang an davon überzeugt?

Auf jeden Fall. Für uns war es vollkommen klar, dass wir uns einem Franchiseunternehmen anschließen werden, wenn wir den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Dabei war es uns aber vor allem wichtig, dass wir trotz aller Vorgaben der Systeme auch unsere Individualität bewahren. Und das haben wir bis heute in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Sagaflor auch geschafft.

Ist für Sie die Filialisierung des Zoofachhandels ein Konzept für die Zukunft?

Meiner Meinung nach, wird der Zoofachhandel der Zukunft absolut von diesem Konzept bestimmt. Dafür überwiegen einfach die Vorteile, die ein unabhängiger Zoofachhändler nicht haben kann. Dazu zählen zum Beispiel: sehr gute Einkaufskonditionen oder auch Unterstützung bei Werbe- und Verkaufsmaßnahmen.Sie betreiben derzeit Märkte in Bad Säckingen, Kehl und Lörrach. In drei dieser vier Märkte verkaufen Sie auch Lebendtiere. Wie wichtig ist der Faktor Tier in Ihren Märkten, vor allem auch vor dem Hintergrund der neuesten PETA-Kam­pagnen?Der Faktor Lebendtier ist für uns sehr wichtig, denn Tiere sind im Zoofachhandel der Magnet, der viele Kunden in die Geschäfte zieht. Die PETA-Kampagne beachten wir sehr genau - wir beziehen unsere Tiere ausschließlich von Züchtern aus der Region, die wir schon seit vielen Jahren kennen und die auch absolut vertrauenswürdig sind. Natürlich sind wir aber auch gespannt, wie sich die wirtschaftliche Situation in unserem neuesten Markt in Lörrach entwickelt, in dem wir keine Lebendtiere haben.

Nicht nur PETA macht dem stationären Zoofachhandel zu schaffen, auch die virtu­elle Konkurrenz aus dem Netz lässt viele Händler zittern. Wie sehen Sie diesen Konkurrenzkampf?

Ich finde, man sollte die Konkurrenz durch das Internet in der Konsequenz beachten, aber den Mischkäufer haben wir schon sehr lange und nicht erst seit gestern. Wenn man als Händler ein durchstrukturiertes und tiefes Sortiment hat, dann kann man auch gegen die Online-Händler mit Beratung und Emotionalität bestehen. Natürlich haben viele kleinere Händler ein Problem, da durch das Internet eine absolute Preistransparenz entstanden ist. Gerade dieses Preisthema können wir aber durch die Einkaufskonditionen im System teilweise wieder wettmachen.

In Ihrem neuesten Markt in Lörrach bieten Sie zwar keine Lebendtiere, dafür aber einen großen Barf-Bereich an. Wie kamen Sie zu diesem Entschluss?

Wir haben in der…
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