Jürgen Grohs, Zoo Royal
Jürgen Grohs: „Zoo Royal ist der Fachhandel im Internet.“
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Zoo Royal Interview

Zoo Royal auf der Überholspur

Zoo Royal, die Nummer 3 im Online-Handel mit Heimtierprodukten und seit vorigem Jahr ein Unternehmen der Rewe-Gruppe, gibt kräftig Gas und hat seinen Umsatz in 2014 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
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Die Marketingmaßnahmen wurden deutlich ausgeweitet, TV-Werbekampagnen lanciert, das Team wurde von 20 auf derzeit 68 Mitarbeiter ausgeweitet und in moderne Technik wird ebenfalls ständig investiert - Zoo Royal sucht die Augenhöhe zu seinen stärksten Wettbewerbern Zooplus und Fressnapf und gibt kräftig Gas. Als Unternehmen der Rewe-Gruppe lassen sich auch zahlreiche Synergieeffekte nutzen, womit die positive Entwicklung des Online-Shops noch zusätzlich gesteigert werden soll. So werden derzeit ausgewählte Rewe-Märkte mit Terminals ausgestattet, so dass Kunden bei ihrem täglichen Einkauf bei Zoo Royal gleich auch noch Heimtierprodukte online bestellen können. Jürgen Grohs, einer von drei Geschäftsführern von Zoo Royal, sieht in solchen Initiativen große Möglichkeiten, die Zielgruppe der Heimtierhalter weiter zu vergrößern und das Hobby auch Menschen, die noch nie in einem Zoofachmarkt waren, schmackhaft zu machen.

Sortiment wird gestrafft

"Auch 2015 dürfte es uns gelingen, unseren Umsatz gegenüber dem vorigen Jahr zu verdoppeln", ist Grohs zuversichtlich. Bei allem Wachstumstempo soll allerdings in diesem Jahr die Rekonstruierung des Sortiments nicht zu kurz kommen. Im vorigen Jahr wurde genau analysiert, was die Kunden wollen und was eher nicht, so dass in den kommenden Monaten die Produktpalette von derzeit 17.000 Artikeln etwas verschlankt werden soll.Grohs sieht Zoo Royal als "Fachhandel im Internet". Diese Botschaft soll in der Kommunikation ganz oben stehen. Nicht der Billigste wolle man sein, sondern derjenige, der den Kunden auch nach dem Kauf zur Seite steht, wenn er bei der Bedienung der Produkte nicht klar kommen sollte. Zur Beratung der Kunden wurde in-house eine große Customer-Service-Abteilung zu allen Warengruppen eingerichtet. "Kein Callcenter, bei dem die Mitarbeiter von der Materie keine Ahnung haben. Bei uns beraten sogar ehemalige Zoofachhändler, die sich auch in Detailfragen bestens auskennen", so Grohs.
Durch regelmäßige Kontaktpflege zu den Kunden sollen diese stärker an den Online-Shop gebunden und zu Stammkunden werden. "Dass ein Labrador-Besitzer Infos über Nager geschickt bekommt, wird es bei uns nicht geben. Wir wollen unsere Kunden genau kennenlernen und sie auf der Basis eines intelligenten CRM-Systems…
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