Haustierstudie, Foto: thatsphotography, pixabay
Das Zusammenleben mit vierbeinigen Mitbewohnern macht glücklich. Foto: thatsphotography, pixabay
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Haustierstudie

Zusammenleben mit Tieren

Wer hat das Sagen im Haus? Zwei- oder Vierbeiner? Eine Haustierstudie nahm das Zusammenleben von Menschen und Tieren genauer unter die Lupe.
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Haustiere leben, wie ihr Name schon verrät, im Haus. Doch während Menschen, die sich Haus oder Wohnung teilen, die Probleme des täglichen Zusammenlebens verbal lösen können, muss mit den Vierbeinern anders verhandelt werden. Trotz des bekannten Hundeblicks, gehen Katzen (12 Prozent) dabei deutlich öfter als Sieger aus einem Mensch-Tier-Konflikt als Hunde (5 Prozent). Das geht aus einer Studie der Internetplattform für Design, Architektur und Wohnen "Houzz" hervor, die rund 700 ihrer User über das Zusammen­leben mit ihren vierbeinigen Mitbewohnern befragt hat. 
Während Kinder oftmals ihr "eigenes Reich" bekommen, nehmen auch manche Vierbeiner komplette Bereiche des Wohnraumes für sich in Anspruch. Laut der Houzz-Studie besitzen ganze 59 Prozent der Haustiere einen eigenen Bereich im Haus. Lediglich 23 Prozent nennen ein Häuschen oder einen Unterschlupf außerhalb der menschlichen vier Wände ihr Eigen. Da Vierbeiner eher ungern am Esstisch gesehen werden, ist es durchaus nachvollziehbar, dass Menschen ihrem Lieblingstier gerne eine eigene Futter- und Wasserstation einrichten. Kein Wunder, dass ganze 75 Prozent der Haustiere einen eigenen Futter- und Wasserbereich besitzen. 17 Prozent der im Haus lebenden Tiere haben sogar einen eigenen Pflege- und Hygiene­bereich - da könnte das eine oder andere Familienmitglied, aufgrund des täglichen Kampfs um die Zeit im Badezimmer, geradezu neidisch werden.

Körbchen vs. Bett

Bricht die Nacht an, legen sich nicht nur die Menschen zur Ruhe, auch Hunde und Katzen passen sich oft dem Schlafrhythmus des Besitzers an. Doch dürfen die Vierbeiner auch mit ins Bett? Eine Nische zum Schlafen und Aufhalten haben immerhin 24 Prozent der Haustiere. Ein eigenes Schlafkörbchen besitzen sogar 60 Prozent der Vierbeiner - was allerdings nicht heißt, dass sie dieses auch nutzen. Denn nur 21 Prozent der Hunde schlafen laut Houzz-Studie tatsächlich im eigenen Körbchen. Stolze 30 Prozent der Hunde bevorzugen allerdings das Bett des Herrchens. Katzen machen hier ihrem Ruf als Einzelgänger alle Ehre, denn fast 50 Prozent präferieren einen eigenen Schlafplatz und nicht das Bett des Besitzers. Auch im Wohnzimmer halten sich Hund und Katze gerne auf, deutlich über 50 Prozent der Samtpfoten (58 Prozent) dürfen auf die Couch, nur 4 Prozent der Möbel sind für Katzen tabu. Hunde sind in diesem Bereich klare Verlierer, lediglich 32 Prozent dürfen es sich auf der Couch gemütlich machen und ganze 24 Prozent der Möbel sind für Hunde absolute Sperrzone.
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