Heu und Streu
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Die Streu- und Hygienesortimente sind wichtige Umsatzträger.
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Heu und Streu

Natürlich auf ­Wachstumskurs

Mit 284 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2019 ist Katzenstreu ein wichtiger Umsatzträger im Zoofachhandel, hinzu kommen Heu- und Strohprodukte. Nachhaltigkeit und Natürlichkeit liegen dabei mehr denn je im Trend.
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Im Lebensmittelhandel waren es Toilettenpapier und Küchentücher, im Zoofachhandel waren es Streuprodukte - in der Corona-Pandemie wurde deutlich, das der Mensch sich vor allem um die Hygiene Sorgen macht, wenn augenscheinlich Engpässe drohen. Das ganze letzte Jahr über berichteten Fachhändler der pet-Redaktion von Hamsterkäufen an Katzenstreusäcken, Heu- und Strohbeuteln sowie vereinzelten Lieferengpässen.
Eine weitere Parallele zum Toi­lettenpapier: Angst um Lieferengpässe sollte aber niemand haben. So berichtet beispielsweise Katharina Engling, Prokuristin bei Bunny Tierernährung: "Rohstoffe standen in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung. Viele Rohstoffprozesse sind in unserer eigenen Hand. Zudem haben wir verlässliche Partner."
Auf ein weltweit verbundenes Produktions-, Distributions- und Service-Netzwerk mit über 80 eigenen Standorten setzt man bei JRS: "Unsere weltweite Orientierung ermöglicht eine optimale Rohstoffbeschaffung, insbesondere regionaler pflanzlicher Rohstoffe", so Patrick Köble, Head of Business Development bei JRS. Bei Marschhof denkt man regionaler und freut sich nicht nur über eine eigene gute Ernte im vergangenen Jahr: "Wir greifen auch auf nachwachsende Rohstoffe wie Baumwolle oder Rindenmulch zurück und können so die Verfügbarkeit dauerhaft gewährleisten", betont Geschäftsführer Hauke Heitmann.
Bei Kölle Zoo allerdings stellt man, mit Blick auf das Eigenmarkenprogramm, rückblickend fest: "Die Trockenheit macht den Produzenten zunehmend zu schaffen - auch im vergangenen Jahr."

Der Markt wächst

Branchenkenner erwarten deutlich gestiegene Umsatzzahlen mit Heu- und Streuprodukten für das vergangene Jahr: "Der Markt wächst derzeit, was auch durch einen steigenden Lebendtierverkauf erklärbar ist", wird aus dem Hause Kölle Zoo berichtet. Das bestätigt auch Katharina Engling: "Es ist zu spüren, dass in diesem Jahr deutlich mehr Klein­säuger in die Haushalte eingezogen sind. Corona-bedingt verbringen die Menschen mehr Zeit zu Hause, verbunden mit der Bereitschaft, sich mit den Tieren nochmal deutlich intensiver auseinander zu setzen." Auch Patrick Köble bescheinigt dem Markt für organische Streuprodukte "eine große Wachstumsdynamik".

Mit der Natur auf Du

Dass sich Silikate im deutschen Heimtiermarkt bei weitem nicht so durchgesetzt haben wie in anderen Ländern, hat einen Grund: Der deutsche Verbraucher ist in der großen Mehrheit naturverbunden und setzt auf Natürlichkeit. Silikat- und Mineralstreu sind nicht biologisch abbaubar und…
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