Heimtierbranche, Unwetterkatastrophe , Foto: Thomas Oettinger, Pixabay
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Land unter herrschte Mitte Juli in einigen Bundesländern nach schweren Unwettern. Auch viele Menschen kamen dabei ums Leben. Foto: Thomas Oettinger, Pixabay
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Hochwasser setzt der Heimtierbranche zu

Die starken Überschwemmungen in einigen Bundesländern ­haben Mitte Juli auch die Heimtierbranche in Mitleidenschaft gezogen.
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Allein die Zoofachhandelskette Fressnapf berichtete bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe von mindestens 18 Standorten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die vom Hochwasser betroffen wurden und teils schwere Wasserschäden erlitten haben. In einem Video der Tageszeitung "Die Welt" sind Bilder des stark beschädigten Fressnapf-Marktes in Ahrweiler zu sehen.
Vom 16. Juli an waren bis auf Weiteres die Märkte in Hagen (Fressnapf XXL), in Leverkusen (Am Weiher 4-6) und Ahrweiler geschlossen. Auch der Markt in Stolberg konnte einige Tage lang nicht öffnen. Gemeinsam mit den Marktteams arbeiteten alle Beteiligten bei Fressnapf daran, die teils schweren Schäden schnellstmöglich zu beheben.

Schwere Schäden

In Geilenkirchen wurden die Produktionsstätte und das Außenlager Hommersche Mühle von Papageienparadies Wagner auf einer Fläche von rund 2.000 m² überschwemmt. Der in Kall ansässige Tiernahrungshersteller Pro Pet meldete Mitte Juli auf seiner Website, dass die Firma vorerst nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sei und auch E-Mails nicht in gewohnt kurzer Zeit beantwortet werden können. Auch die meisten Speditionen konnten die Firma für einige Tage nicht anfahren. Ferner soll das Ladengeschäft des Unternehmens durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden sein.Glück dagegen hatte das Firmengelände der Firma Söll im schwer gebeutelten Hof, das nach Angaben von Oase nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. "Wir sind geschockt über die Unwetterkatastrophe und fühlen mit allen Betroffenen mit. Um einen indirekten Beitrag zu leisten, werden wir für betroffene Gebiete Schmutzwasserpumpen spenden", erklärte das Unternehmen mit Sitz in Hörstel.
Bei Zookauf-Zooma seien aus dem Kreis der Mitglieder und Partner keine Fälle von Hochwasserschäden bekannt, berichtetet die Zentrale. Die Sagaflor meldet zwei betroffene Partnerbetriebe. Bei Zoo Thomas in Hilden erreichte die Wasserhöhe im Markt 80 cm. Die Aquaristikabteilung wurde komplett zerstört. Das Tier-Total-Unternehmen Zoo Stahl in Stubach hatte in seinem Markt ebenfalls erhebliche Wassermengen. Das Futterhaus berichtet von ein paar Stromausfällen in Standorten im Überschwemmungsgebiet, alle Märkte konnten allerdings jederzeit geöffnet bleiben. Die Großhändler Franz Schulte und Kaysser Heimtiernahrung haben von ihren Kunden bis Redaktionsschluss nichts über Hochwasserschäden in ihren Geschäften gehört.
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