Thomas Schmid (sitzend) ist nun CEO von Delphin Amazonia. Ihm zur Seite steht als weiteres Geschäftsleitungsmitglied Adrian Dietz, der zudem verantwortlich für den Einkauf, Großkunden und die Logistik ist.
Thomas Schmid (sitzend) ist nun CEO von Delphin Amazonia. Ihm zur Seite steht als weiteres Geschäftsleitungsmitglied Adrian Dietz, der zudem verantwortlich für den Einkauf, Großkunden und die Logistik ist.
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Delphin Amazonia

Gut für die Zukunft gerüstet

Der Ukraine-Krieg, wankende Lieferketten, Sorgen um die künftige Energieversorgung und eine noch nicht ausgestandene ­Corona-Pandemie: Dennoch fühlt sich das Großhandelsunternehmen Delphin Amazonia gut für die Zukunft gerüstet.
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Behutsam hat das in Münchenstein bei Basel ansässige Unternehmen in den letzten Jahren einen Generationswechsel umgesetzt: Firmengründer Werner Schmidt hat sich aus dem operativen Geschäft weitgehend zurückgezogen, ist aber als Präsident des Verwaltungsrates der Delphin Amazonia AG nach wie vor aktiv für die Firma tätig. Als neuer CEO fungiert sein Sohn Thomas Schmid, der schon viele Jahre als Marketingleiter im Unternehmen tätig ist und über entsprechend große Berufserfahrung verfügt. Ihm zur Seite steht als weiteres Geschäftsleitungsmitglied Adrian Dietz, der zudem verantwortlich für den Einkauf, Großkunden und die Logistik ist.

Dass während der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum der Verkauf von Heimtierzubehör im stationären Zoofachhandel der Schweiz nicht erlaubt war, hat auch Delphin Amazonia schwer getroffen. Andererseits profitierte das Unternehmen auch stark davon, dass in Corona-Zeiten die Zahl der Heimtiere in der Schweiz gewachsen ist und die Umsätze mit Futtermitteln einen großen Sprung nach oben verzeichnet haben.

Delphin Amazonia
Trotz der wankenden globalen Lieferketten ist Delphin Amazonia stolz darauf, eine Lieferquote von 98 Prozent anbieten zu können. Das Unternehmen führt das auf das gute Netzwerk und die moderne Logistik-Infrastruktur zurück.

Größeres Sortiment

Delphin Amazonia hat sich auf diese neue Situation schnell eingestellt und sein Angebot an Futtermittelmarken deutlich erweitert. Mittlerweile umfasst das Sortiment zwischen 14.000 und 15.0000 Produkte, darunter auch viele junge und dynamische Marken. Zurückzuführen ist die Erweiterung des Tiernahrungssortiments auch auf die gesteigerte Nachfrage des Zoofachhandels nach neuen Sortimenten bei der Heimtiernahrung.  

Zu den Kernkompetenzen von Delphin Amazonia hat sich in den zurückliegenden Jahren die Dropshipping-Abwicklung für ihre Handelspartner entwickelt. Sie macht mittlerweile bereits 30 Prozent am Gesamtumsatz des Unternehmens aus. Der Großhändler, der in seinen Logistikzentren in Münchenstein und Muttenz über 50.000 Palettenstellplätze verfügt, lagert deren Produkte und verschickt diese nach der Online-Bestellung im Namen des Handelspartners direkt an die Endkunden. Damit die stationären Handelspartner auch online stark präsent sind, kümmert sich Delphin Amazonia auch um das Marketing und die Werbung der Internetshops. Der Einzelhandel profitiert von diesem Abwicklungsprozess, weil er sich weiterhin auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

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