Das Zusammenleben mit einem Hund bringt viele positive Aspekte, aber auch Herausforderungen und eine große Verantwortung mit sich. Wichtige Multiplikatoren für artgerechte Haltung und ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier sind besonders Tierärzte und Zoofachhandel.
Das Zusammenleben mit einem Hund bringt viele positive Aspekte, aber auch Herausforderungen und eine große Verantwortung mit sich. Wichtige Multiplikatoren für artgerechte Haltung und ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier sind besonders Tierärzte und Zoofachhandel.
pet plus

ZZF-Symposium

Tierwohl multiplizieren

Um den Hund als eines der beliebtesten Heimtiere drehte sich das 29. ZZF-Symposium – fachliche Impulse, neueste Erkenntnisse und ein Austausch auf Augenhöhe war inklusive.
pet immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1996
Abonnement Print & Online
Testangebot
Direkt weiterlesen

Zwei Tage lang drehte sich alles um „Neueste Erkenntnisse über eines der beliebtesten Heimtiere“: Das ZZF-Symposium, das Ende November im Wiesbadener Rhein-Main-Congress-Center stattfand, widmete sich thematisch ganz dem Hund. Die 29. Fachtagung war gleichzeitig eine Premiere: Zum ersten Mal fand sie im Rahmen des bpt-Kongresses in Wiesbaden statt. Mehr als 70 interessierte Tierärzte, Zoofachhändler und Hersteller aus der Heimtierbranche folgten der Einladung des ZZF (Zentralverband der Heimtierbranche) gemeinsam mit dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt), dem Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) und dem Arbeitskreis „Zoofachhandel & Heimtiere“ der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) zu dieser Veranstaltung.

Geteiltes Fachwissen

ZZF-Präsident Norbert Holthenrich eröffnete das Symposium und stellte in seinem Grußwort explizit die Bedeutung dieses gemeinsamen Austausches der Verbände hervor: „Nur wenn wir miteinander sprechen, können wir gegenseitiges Verständnis gewinnen.“ Auch Dr. Nicole Lange (bpt) begrüßte diesen „Austausch auf Augenhöhe“, für Dr. Andreas Franzky (TVT) könne das gemeinsame Positionieren der Verbände und ihre Aufklärungsarbeit für ein Umdenken in der Gesellschaft sorgen. Dr. Christine Bothmann (BbT) bezeichnete die Teilnehmenden als „Multiplikatoren für mehr Tierwohl“.  

Wie sieht Hundehaltung in der Zukunft wohl aus? Zum Auftakt warf Selina Schlierenkamp, die als wissenschaftliche Fachreferentin für Heimtiere gemeinsam mit ihrem ZZF-Kollegen Dr. Stefan K. Hetz durch die Veranstaltung führte, einen tierischen Blick in die Glaskugel. Von Gesundheitsmonitoring bis KI-gestützte Trainingspläne waren dort zu vermuten, jedoch: „Technik ist lediglich ein Werkzeug und ersetzt nicht die menschliche Intuition, Erfahrung und Empathie“, hielt sie fest.

Neueste Erkenntnisse

Weiter setzte sich das facettenreiche Programm mit einem Gesundheitsthema fort: Die Fälle von Leishmaniose und Babesiose nehmen in Deutschland massiv erklärte Dr. Wieland Beck (Zoetis Deutschland), Tierarzt für Parasitologie. Als Folge des Klimawandels breiten sich ihre Überträger aus – Beck klärte über Diagnostik, Impfung, Therapie und Prophylaxe der Infektionskrankheiten auf.

Um mindestens 7.300 Hunde und Katzen, die die Tierärztliche Grenzkontrollstelle Hessen (TGSH) durchschnittlich im Jahr passieren, ging es im Vortrag von Tierarzt Marcel Haas. Er gab Einblicke in die Abwicklung am Frankfurter Flughafen, informierte über Flugreisen mit Hund…

Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch