Trockenfutter oder Barf? Marke oder Preis? Onlineshop oder Fachhandel? Die Entscheidung für ein Hundefutter fällt selten aus einem einzigen Grund. Dogorama hat bereits ein zweites Mal die Community befragt.
Trockenfutter oder Barf? Marke oder Preis? Onlineshop oder Fachhandel? Die Entscheidung für ein Hundefutter fällt selten aus einem einzigen Grund. Dogorama hat bereits ein zweites Mal die Community befragt.
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Mehr als satt

Welche Trends landen tatsächlich im Napf? Und welche Faktoren entscheiden über den Futterkauf? Mit den Ergebnissen der großen Futterumfrage 2026 lädt Dogorama zu einem Blick durch die Endverbraucher-Brille ein.
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Fast 90 % der befragten Hundehalterinnen und Halter achten bei der Futterwahl auf gute Verträglichkeit und über 80 % auf die Qualität von Zutaten, die Marke spielt bei der Wahl des Futters mit 15 % eher eine untergeordnete Rolle. Das Ergebnis zeigt sich auch beim Markenwechsel: 70 % haben das Hundefutter bereits einmal gewechselt. Für 46 % ist die Marke, wie bereits in 2025, zudem nebensächlich – solange die Qualität stimmt. Das und mehr zeigt die zweite Auflage der Futterumfrage von Dogorama, an der über 2.000 Hundehaltende teilgenommen haben. Im Vergleich mit den Ergebnissen aus dem vergangenen Jahr liefert sie dem Fachhandel und den Herstellern ein direktes Feedback dazu, was und wie sich die Zielgruppe bewegt.

(Quelle: Dähne Verlag)

Trendthemen auf Wachtumskurs?

Während sich Marktentwicklungen wie der Trend zum Online-Kauf (46 %) – im Vergleich zu 26 % im Fachhandel – und Trockenfutter als Klassiker auch in dieser Umfrage erneut bestätigen, zeichnet sich bei aktuellen Trendthemen der Industrie ein spannendes Bild: Nachhaltig als ausschlaggebendes Argument für eine Marke verliert immer mehr an Bedeutung (von 25 auf 21 %) – gehört dieser langgehegte Aspekt vielleicht längst zum guten Ton?  

Gekauftes Frischfutter, im Fragebogen als „frisch gekocht (gekauft)” abgefragt, kam 2025 auf 3,26 % – bei einer Kategorie, die im Marketing, im Handel und zuletzt auch bei Investoren als Wachstumsfeld gilt. Dabei bietet auch diese Kategorie noch deutliches Wachstumspotenzial: Mit gerade einmal 4 % Befürwortern dieser Fütterungsart ist noch deutlich Luft nach oben.  

Für vegetarisches oder veganes Hundefutter konnten sich nur knapp 3 von 10 begeistern, ein gleichbleibend niedriges Ergebnis. Die Samen sind gesät, nun brauchen sie Pflege, um zu wachsen.

Auch die Probierfreude bei alternativen Proteinquellen ist leicht rückläufig: Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerteten die Befragten ihre Bereitschaft im Durchschnitt mit 3,97 – im vergangenen Jahr lag der Wert bei 4,24. Ähnlich zurückhaltend fällt die Bewertung bei der Möglichkeit aus, sein Tier mit im Labor gezüchtetem Fleisch zu füttern: Auch wenn es zugelassen und sicher ist, würden die Befragten dies nur durchschnittlich mit nur 2,26 von 10 möglichen Punkten bewerten (2025: 2,48).

(Quelle: Dähne Verlag)

Zwischen Snacks und Supplements

Anders sieht es beim Thema Gesundheit aus. Verträglichkeit und Qualität sind die Grundvoraussetzung. Bei der Zusammensetzung vertrauen die Tierhaltenden auf die Deklarationen der Hersteller…

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