Rotkopfsalmler in einem Händlerbecken auf der Aqua-Fisch.
Rotkopfsalmler in einem Händlerbecken auf der Aqua-Fisch.

Umfrage Langfassung

Aquascaping und Smart Tech

Die Aquaristikbranche stabilisiert sich nach dem Corona-Boom und blickt zuversichtlich auf 2026. Experten von Tetra, Eheim, Oase, JBL und AQ4Business teilen Einblicke zu Umsätzen,  Trends und Innovationen.
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„Die Aquaristik befindet sich 2025 in einem herausfordernden Marktumfeld“, fasst Björn Nikolay die Situation zusammen, der Head of Sales & Trade Marketing GPC D-A-CH bei Tetra, das heute zu Spectrum Brands gehört. „Laut aktuellen Daten von Circana konnten wir unseren Marktanteil im Segment Zierfischfutter auf 49 Prozent ausbauen. Für 2026 erwarten wir ein stabilisierendes Marktumfeld und blicken vor diesem Hintergrund zuversichtlich in die Zukunft.

„Corona war ein Hype, viele müssen nun aus dem Home Office zurück ins Büro und wir erreichen eine Normalisierung“, meint dagegen Kai A. Quante, geschäftsführender Gesellschafter der AQ4Business GmbH. „Sofern sich die Gesetzgebung nicht noch mehr gegen Tierhalter richtet, werden wir uns auf Vor-Corona einpendeln.“ Bei Tieren gebe es eher eine Reduktion der Artenauswahl.

Nach dem starken Corona-Boom hat auch Ibrahim Mefire Kouotou, Geschäftsführer von Eheim, branchenweit eine gewisse Konsolidierung verzeichnet. „Inzwischen sehen wir wieder eine deutliche Stabilisierung und steigende Nachfrage. Für 2026 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung.“

Auch für Martin Beckwermert, Vertriebsleiter D-A-CH bei Oase, präsentiert sich die Aquaristikbranche derzeit in einer insgesamt stabilen Verfassung. „Die Umsatzentwicklung schätzen wir national und international als moderat positiv ein, wenngleich eine gewisse Zurückhaltung im Konsumverhalten erkennbar ist.“ Insgesamt erweise sich die Aquaristik als robust und entwickele sich in einzelnen Segmenten sogar recht dynamisch.

„Wir sehen, dass Endkunden Qualität wichtig ist und dass sie durchaus bereit sind, in hochwertige Lösungen zu investieren, wenn sie sich einen Mehrwert versprechen“, hat Beckwermert beobachtet. Die Marke Oase habe eine klare Positionierung und das zahle sich aus. „Im Fachhandel setzen sich die Spezialisten durch: Wer auf fundierte, eine klare Sortimentsstrategie und eine emotionale Warenpräsentation setzt, ist auch erfolgreich.“

Zwar machen billige technische Produkte ohne Zulassung aus China dem Handel zu schaffen, meint Heiko Blessin, Marketingleiter von JBL: Dennoch ziehe es wieder leicht an und „JBL-Filter ohne smarte Technik laufen sehr gut.“ Auch die Lieferfähigkeit sei wieder zu 99 Prozent wiederhergestellt „Es war schwierig, weggefallene Lieferanten zu ersetzen. Viele Sachen werden jetzt in Eigenproduktion übernommen.“ Das bringe aber auch einen Qualitätszuwachs.

Es gebe für viele Bereiche Start-ups mit tollen Ideen und für einen großen Hersteller…

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