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Zoofachhandel stark betroffen

Foto: Pixabay, Thomas Oettinger

Vor allem im nördlichen Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen kam es zu schweren Überschwemmungen.

Die starken Überschwemmungen im nördlichen Rheinland-Pfalz, in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, aber auch in Nordbayern haben den dortigen Zoofachhandel und andere Unternehmen der Heimtierbranche stark in Mitleidenschaft gezogen.

Allein Fressnapf berichtet von derzeit mindestens 18 Standorten, die vom Hochwasser betroffen sind und teils schwere Wasserschäden erlitten haben. In einem Video der Tageszeitung "Die Welt" sind Bilder des stark beschädigten Fressnapf-Marktes in Ahrweiler zu sehen.

Aktuell sind vorerst die Märkte in Hagen (Fressnapf XXL), in Leverkusen (Am Weiher 4-6) und Ahrweiler geschlossen. Bis mindestens kommender Woche ist außerdem der Markt in Stolberg geschlossen. Lokal könne es immer wieder kurz- oder längerfristige Beeinträchtigungen oder Schließungen geben, erklärt Fressnapf-Pressesprecher Kristian Peters-Lach. Gemeinsam mit den Marktteams würden alle Beteiligten daran arbeiten, so schnell wie möglich wieder für die Kund:innen und Haustiere da zu sein.

Der in Kall ansässige Tiernahrungshersteller Pro Pet meldet auf seiner Website, dass die Firma derzeit nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sei und auch E-Mails nicht in gewohnt kurzer Zeit beantwortet werden können. "Auch unsere Speditionen können uns derzeit größtenteils noch nicht anfahren", schreibt das Unternehmen. Ferner soll das Ladengeschäft des Unternehmens durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Glück hatte das Firmengelände der Firma Söll im schwer gebeutelten Hof, das nach Angaben von Oase nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. "Wir sind geschockt über die Unwetterkatastrophe und fühlen mit allen Betroffenen mit. Um einen indirekten Beitrag zu leisten, werden wir für betroffene Gebiete Schmutzwasserpumpen spenden", erklärt das Unternehmen mit Sitz in Hörstel.

Bei der Sagaflor und bei Zookauf-Zooma wurden bisher aus dem Kreis der Mitglieder und Partner keine Fälle von Hochwasserschäden bekannt. Auch die Großhändler Franz Schulte und Kaysser Heimtiernahrung haben von ihren Kunden bisher nichts über Hochwasserschäden in ihren Geschäften gehört.

Beobachter der Hochwasserkatastrophe befürchten, dass der Zenit der Überschwemmungsschäden noch längst nicht erreicht worden ist und rechnen mit weiteren Schäden, auch wenn der Regen in den nächsten Tagen nachlassen dürfte.

Dieser Bericht wird aufgrund der dynamischen Lage ständig aktualisiert. 






 

|16. Juli 2021 | 09:52

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