Die Untersuchung, die am Welttierschutztag von der Tierrechtsorganisation Peta Deutschland zum Zoofachhandel herausgegeben wurde, ist in der Heimtierbranche, aber offenbar auch in der breiten Öffentlichkeit auf nur wenig Resonanz gestoßen. In schockierenden und reißerisch dargestellten Bildern war es Peta ein Anliegen zu dokumentieren, dass tote und verkrüppelte Tiere ebenso wie artfremd gehaltene Wildtiere zum Alltag im Zoofachhandel gehören. Weiter behauptet die Tierrechtsorganisation im Filmbeitrag und auf ihrer Internet-Seite, dass „Ladenhüter“ unter den Tieren zu „Frostfutter“ für Reptilien verarbeitet würden. Über zwei Jahre lang wurde dazu im Auftrag von Peta verdeckt ermittelt und in ausgewählten Zoofachgeschäften und -abteilungen heimlich gefilmt. Als Konsequenz aus ihrer Untersuchung fordert Peta ein Heimtierschutzgesetz, gesetzliche Regelungen zum Verkauf von Tieren über den Zoofachhandel und ein generelles Verbot für den Verkauf von Wildtieren. Ausschnitte eines 22 Minuten Filmbeitrags, der im Internet auf www.peta-tv.de zu sehen ist, wurden bereits in den ARD-Sendungen „Mittagsmagazin“ und „Brisant“ sowie im SWR-Magazin „Ländersache“ gezeigt. Offizielle Meinungsäußerungen und Stellungnahmen zur Peta-Untersuchung gibt es bisher aus der Branche nicht. Der in der Peta-Untersuchung heftig angegriffene ZZF hat allerdings angekündigt, trotzdem noch eine Stellungnahme herauszugeben.