Vor mehr als 30 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Eifeler Unternehmens – nun erreicht sie einen wichtigen Meilenstein. Der Hersteller von hochwertiger Super-Premium-Tiernahrung investiert gemeinsam mit der dazugehödrigen Produktionsfirma Hofgut Eifel Land rund 25 Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionsstätte inklusive Hochregallager und Bürotrakt.
Auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Grundstück im Kaller Gewerbegebiet soll der geplante Komplex entstehen. Etwa 8.000 Quadratmeter des Areals werden bebaut, mit 27.000 Palettenstellplätzen, einem großen Produktionsbereich und einem Verwaltungsgebäude. Auf dem restlichen Gelände sollen Grünanlagen entstehen. „Unsere bisherige Produktion in Hellenthal und Gemünd wird komplett nach Kall verlegt“, so Markus Koller, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael die Unternehmensgeschicke seit 2016 leitet. Die beiden damit in die Fußstapfen der Gründergeneration ihrer Eltern traten. Der Umzug ist für das dritte Quartal 2027 geplant.

Standortbekenntnis
Denn seinen Ursprung nahm das Eifeler Unternehmen in den 1990er Jahren im Gemünder Keller des Familienhauses. Werner und Veronika Koller begannen im Jahr 1993, hochwertige Tiernahrung aus den USA nach Deutschland zu importieren, während die beiden Söhne mit ihren Huskys an Schlittenhunderennen teilnahmen. Schon bald entwickelte das Ehepaar gemeinsam mit einer kleinen Metzgerei aus Düren ein eigenes Nassfutterprodukt, speziell auf die Bedürfnisse ihrer sportlichen Schlittenhunde angepasst. Kurz darauf stieg die Nachfrage auch von Haltern normal-aktiver Hunde, sodass sich das Angebot des noch kleinen Familienbetriebs stetig erweiterte und der Hauptumsatzträger MAC’s entstand.
„Aktuell umfasst unser Portfolio rund 450 Produkte, aufgeteilt auf vier verschiedene Marken. Tendenz steigend“, so Michael Koller. „In diesem Jahr werden noch etwa 40 bis 50 Produktneuheiten dazukommen.“ 2018 entschlossen sich die Brüder gemeinsam mit ihrer Schwester Dr. Christiane Mommer dazu, die eigene Produktionsstätte Hofgut Eifel Land zu eröffnen. Mittlerweile sind die Lager- und Produktionskapazitäten aller drei Standorte in Kall, Hellenthal und Gemünd fast ausgeschöpft. Das neue Produktionsgebäude ist demnach dringend notwendig, um dem stetigen Wachstum gerecht zu werden.
Die Tiernahrung aus der Eifel steht nicht nur deutschlandweit in den Regalen von Fachhändlern: Auch international exportiert Pro Pet Koller die Produkte seiner Marken. Neben Österreich, Polen, Bulgarien, Rumänien und weiteren europäischen Ländern ist auch China ein großer Absatzmarkt. „Wir punkten mit unserer Qualität und unserer Verlässlichkeit, und das über Jahre hinweg, auch in Krisenzeiten“, begründet Koller die hohe Nachfrage.
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: So wurde die CO2-Bilanz der Produkte stetig verbessert, nachhaltigeres Futter mit Insektenprotein entwickelt und in Photovoltaikanlagen investiert. Die neue Produktionsstätte fügt sich mit energieeffizienten Anlagen nahtlos in diese Entwicklung ein.
Das ist die Langfassung des Beitrags aus der Printausgabe pet 8/2026.











