Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZZF) kritisiert nach dem Giftschlangen-Vorfall in Mülheim an der Ruhr, bei dem eine hochgiftige Monokelkobra aus einem Terrarium entkommen war, den leichtfertigen Verkauf von giftigen Tieren - vor allem auf Börsen, Ausstellungen und im Internet. Der Verband spricht sich gegen den Verkauf von gefährlichen Tieren aus und ruft gleichzeitig zu einer Versachlichung der Diskussion über so genannte "exotische" Tiere in Wohnzimmern auf. "Der Verkauf von Giftschlangen an private Tierhalter ist unverantwortlich", sagt ZZF-Präsident Klaus Oechsner.