Schon beim Transport zur Reptilienbörse durch die aus ganz Europa anreisenden Händler, wären die Reptilien, laut Tierschutzbund, großem Stress ausgesetzt. „Zudem sind noch immer viele Wildfänge mit an Bord und die Behältnisse, in denen Tiere aufbewahrt wurden, waren genauso unzureichend wie die Versorgung“, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins. Auch an den Händlern, die auf der Terraristika vertreten waren, übt der Tierschutzbund scharfe Kritik. „Viele kommerzielle Händler sprachen kein Deutsch, sodass keine fachliche Beratung stattfand. Der Tierschutzbund fordert jetzt eine bundeseinheitliche Verordnung für Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen. Diese müsse auch juristisch einklagbar sein.