Forsa-Umfrage: Türen auf für Behinderten-Begleithunde

20.12.2013
Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Mars-Initiative Zukunft Heimtier wünschen sich 86 Prozent der Deutschen, dass behinderte Menschen ihre Begleithunde überallhin mitnehmen dürfen

Schalter drücken oder Türen öffnen, heruntergefallene Gegenstände aufheben, Jacken und Handschuhe ausziehen – die Begleithunde von behinderten Menschen, beispielsweise Rollstuhlfahrern, haben verantwortungsvolle Aufgaben. Oft endet der gemeinsame Weg allerdings vor dem nächsten Supermarkt oder Theater, weil der Hund keinen Zugang erhält. Derzeit sind nur die Führhunde von blinden Menschen als medizinisches Hilfsmittel sozialrechtlich anerkannt. Für die Begleithunde von Personen mit anderen Behinderungen oder Krankheiten bleiben die Türen hingegen oft verschlossen. „Diese Ausgrenzung ist nicht legitim“, sagt Sabine Häcker, Vorsitzende des Vereins Hunde für Handicaps.
Das sieht auch eine große Mehrheit der Deutschen so und spricht sich in einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage für die Mars-Initiative Zukunft Heimtier dafür aus, die allgemeinen Zugangsrechte des Blindenhundes auf alle Behinderten-Begleithunde auszuweiten. 86 Prozent plädieren dafür, dass alle Menschen mit Behinderungen das Recht haben sollten, ihren ausgebildeten Begleithund überallhin mitzunehmen.
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