Parlamentarischer Abend des ZZF

„Kein generelles Importverbot“

Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (SPD), betont, dass der Handel mit Wildtieren auch künftig möglich sein soll.
Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (SPD), betont, dass der Handel mit Wildtieren auch künftig möglich sein soll.
27.11.2014

Der Handel mit Wildtieren soll auch künftig möglich bleiben. Dies bekräftigte Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, beim Parlamentarischen Abend des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), der am gestrigen 26. November zum zweiten Mal in Berlin stattfand. Ein generelles Importverbot von Wildtieren lehnt die Politikerin deshalb ab, weil davon auch Arten betroffen wären, die nicht gefährdet seien.
An den Handel appellierte sie, sich auf Arten zu beschränken, bei denen keine Gefahr der Ausrottung besteht. Ausdrücklich lobte die Politikerin die gute Zusammenarbeit mit dem ZZF und zeigte Verständnis für die Bedürfnisse des "verantwortungsvollen Handels", der auch künftig erhalten bleiben soll.
ZZF-Geschäftsführer Richard Wildeus und ZZF-Vizepräsidentin Ute Klein hatten zuvor in der gut besuchten Veranstaltung, an der auch einige Bundestagsabgeordnete und Staatssekretäre teilnahmen, die Position des ZZF zu Fragen des Tierhandels und der Tierhaltung erläutert.
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