Österreich

Steuerhöhung bei Tiernahrung bewegt die Gemüter

27.10.2015

Der österreichische Online-Newsletter standard.at hat der Fachhandelskette Fressnapf vorgeworfen, schon vor der zum Jahreswechsel geplanten Mehrwertsteuer-Anhebung bei Tiernahrung von 10 auf 13 Prozent die Preise für manche Produkte deutlich, und zwar mehr als drei Prozent, angehoben zu haben.
In dem gleichen Bericht widerspricht allerdings Geschäftsführer Norbert Marschallinger dieser Einschätzung und begründet die Preiserhöhungen mit dem zum Teil massiven Anstieg der Rohstoffpreise. "Mit der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung hat dies nichts zu tun." Die in dem Artikel von standard.at angesprochenen Produkte seien im Übrigen Importware aus der Schweiz, deren Preise seit 2012 nicht erhöht worden seien.
Bei den Fachhandelsketten Das Futterhaus und Zoo & Co. will man die Entwicklung erst einmal abwarten. Zoo & Co. schließt aber eine Preiserhöhung einige Monate nach der Mehrwertsteuererhöhung nicht aus, um den dadurch entstehenden Margenverlust auszugleichen.
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