Tierschutz

Peta demonstriert wieder vor Hagebaumärkten

Die Hagebau steht erneut im Mittelpunkt von Protestaktionen der Tierschutzaktivisten von Peta, u. a. auch im Internet.
Die Hagebau steht erneut im Mittelpunkt von Protestaktionen der Tierschutzaktivisten von Peta, u. a. auch im Internet.
19.02.2016

Die Hagebau steht wieder im Fokus von Protestaktionen der Tierrechtsorganisation Peta. Vor den Standorten in Bayreuth und in Amberg haben Peta-Mitglieder gegen den Verkauf von Kleintieren protestiert. Das erklärt die Zeitung "Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier". Das Problem: In Amberg werden gar keine Kleintiere, sondern nur Ziefische angeboten. Man demonstriere auch nicht speziell gegen Hagebau, sondern gegen alle Baumarktbetreiber, so die Aktivisten vor Ort.
Dagegen spricht, dass Peta speziell für die Hagebau eine eigene Internetseite geschaltet hat. Dort heißt es, Hagebau locke mit dem Verkauf von Kleintieren Kunden in seine Filialen, verschweige aber, dass viele Tiere in den Zuchtanlagen in winzigen Boxen vor sich hinvegetierten. "Peta wird im Rahmen von Aktionen und Gesprächen weiter Druck auf Hagebau ausüben, bis das Unternehmen den Tierverkauf stoppt."
Der Bayreuther Hagebaumarkt setzt sich gegen die Vorwürfe von Peta zur Wehr: "Wir grenzen uns ausdrücklich von tierschutzwidrigem Verhalten ab", stellt der Baumarkt klar. So würden die Tiere nicht von Massenzuchtbetrieben angekauft, sondern von regionalen Züchtern. Mit Peta sei für Ende Februar ein Gesprächstermin vereinbart worden.
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