Bayer denkt über einen Verkauf seines Tiergesundheitsgeschäfts nach. Das gab der designierte Konzern-Chef Werner Baumann jetzt bekannt. Diese Möglichkeit käme in Betracht, wenn dem Unternehmen in dem Bereich auf längere Sicht keine weiteren Zukäufe glücken sollten. Ein kleiner Teil des Tiergesundheitsgeschäfts umfasst auch Produkte für Heimtiere, die im Fachhandel vertrieben werden, etwa unter den Marken "Bay-o-Pet" und "Bolfo". Bayer setzte im vergangenen Jahr knapp 1,5 Mrd. € mit Tiergesundheitsprodukten um, den größten Teil mit Produkten für Nutztiere. Die meisten Produkte, die Bayer für Heimtiere im Sortiment führt, werden in Deutschland ausschließlich über Tierärzte vertrieben.