Umfrage zu Tierarzneimitteln

Verbraucher sind grundsätzlich besorgt

Der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe)
21.09.2016

Der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) hat die Ergebnisse einer Umfrage, zum Thema Tiergesundheit und die Anwendung von Tierarzneimitteln bei Hobby- und Nutztieren, veröffentlicht. In sechs EU-Staaten (Dänemark, Niederlande, Polen, Spanien, Großbritannien und Deutschland) wurden insgesamt 6.000 Bürger zu ihrem Wissen und ihrer Meinung zu diesem Thema befragt.
Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass die Verbraucher grundsätzlich besorgt sind wegen der Anwendung von Tierarzneimitteln, gleichzeitig aber wenig darüber wissen. Auch sind die Zusammenhänge zwischen Tiergesundheit und menschlicher Gesundheit nur wenig bekannt,, so der IFAH-Europe.
47 Prozent der Befragten ist nicht bekannt bzw. sie glauben nicht, dass Tierarzneimittel eine positive Auswirkung auf das Wohlergehen von Hobbytieren haben. Insgesamt scheint die Bereitschaft, gesundheitsfördernde Maßnahmen bei Hobbytieren zu akzeptieren, größer zu sein als bei Nutztieren. Mehr als 40 Prozent der Befragten ist nicht bewusst, dass die Übertragung bestimmter Krankheiten vom Hobbytier auf den Menschen verhindert werden kann, wenn die Tiere geimpft werden. Grundsätzlich schnitten die veterinärmedizinischen Maßnahmen in der Verbrauchereinschätzung am günstigsten ab, mit denen sich Krankheiten verhindern lassen, informiert der IFAH-Europe.
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