Arbeitsgericht Krefeld

Ehemaliger Beschäftigter klagt gegen Fressnapf

02.05.2017

Im Arbeitsgericht Krefeld begann laut Zeitungsberichten am vergangenen Freitag, 28. April, ein öffentlicher Prozess, in dem ein Arbeitnehmer der Fachhandelskette Fressnapf gegen seine fristlose Kündigung klagt.
Sechs weiteren Mitarbeitern soll ebenfalls fristlos gekündigt worden sein. Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirft dem Unternehmen vor, dass es die Kündigungen ausgesprochen habe, um die Gründung eines Betriebsrats zu verhindern.
Laut Zeitungsberichten führte dagegen der Rechtsbeistand von Fressnapf betriebs- und verhaltensbedingte Gründe für die Kündigung des klagenden Arbeitnehmers an.
Fressnapf-Pressesprecher Kristian Peters-Lach erklärte auf pet-Anfrage:"Grundsätzlich spricht Fressnapf nur dann fristlose Kündigungen aus, wenn ein gravierendes, individuelles Fehlverhalten vorliegt. So wurde zum Beispiel konkret am vergangenen Freitag, 28. April, vor dem Arbeitsgericht Krefeld eine fristlose Kündigung wegen des dringenden Tatverdachts einer Diebstahlshandlung bestätigt." Zu noch laufenden Verfahren werde sich das Unternehmen nicht äußern.
Der Prozess soll am 5. Juli fortgesetzt werden.
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