Symbolischer Spatenstich: Mit dem Bau eines neuen Produktionsstandorts wollen Hofgut Eifel Land und Pro Pet Koller die Grundlage für weiteres Wachstum des traditionsreichen Familienunternehmens aus der Eifel schaffen, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.
Der Hersteller von hochwertiger Super-Premium-Tiernahrung investiert gemeinsam mit der dazugehörigen Produktionsfirma rund 25 Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionsstätte inklusive Hochregallager und Bürotrakt. Auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Grundstück im Kaller Gewerbegebiet soll der geplante Komplex entstehen. Etwa 8.000 Quadratmeter des Gebiets werden bebaut, mit 27.000 Palettenstellplätzen, einem großen Produktionsbereich und einem Verwaltungsgebäude. Auf dem restlichen Gelände sollen Grünanlagen entstehen. „Unsere bisherige Produktion in Hellenthal und Gemünd wird komplett nach Kall verlegt“, erklärt Markus Koller, Geschäftsführer von Pro Pet Koller, der gemeinsam mit seinem Bruder die Geschicke leitet. So sollen Fahrtwege zwischen den einzelnen Standorten verkürzt und die Produktions- sowie Lagerkapazitäten deutlich erweitert werden. Der Umzug ist für das dritte Quartal 2027 geplant.
Der Wettbewerb in der Tiernahrungsbranche habe in den vergangenen Jahren massiv zugenommen, es gebe kaum noch Familienunternehmen, die in der Branche aktiv seien, berichtet Geschäftsführer Michael Koller. Gleichzeitig verlagerten viele Großkonzerne aus strategischen Gründen die Produktion ins Ausland. Deshalb sei die Investition von Hofgut Eifel Land und Pro Pet Koller ein großes Statement zu Deutschland und der Region.
„Aktuell umfasst unser Portfolio rund 450 Produkte, aufgeteilt auf vier verschiedene Marken. Tendenz steigend“, so Michael Koller. „In diesem Jahr werden noch etwa 40 bis 50 Produktneuheiten dazukommen.“ Gemeinsam mit seinem Bruder Markus hat er das Familienunternehmen im Jahr 2016 übernommen. Schon zwei Jahre später entschlossen sich die Brüder gemeinsam mit ihrer Schwester Dr. Christiane Mommer dazu, die eigene Produktionsstätte Hofgut Eifel Land zu eröffnen. Mittlerweile sind die Lager- und Produktionskapazitäten aller drei Standorte in Kall, Hellenthal und Gemünd fast ausgeschöpft, berichten die Unternehmer. Das neue Produktionsgebäude sei demnach dringend notwendig, um dem stetigen Wachstum gerecht zu werden.











