Wie weit streift eine Freigängerkatze wirklich? Der französische Ortungsanbieter Weenect hat dazu anonymisierte GPS-Daten von 952 Katzen aus zehn Ländern in Europa und den USA ausgewertet, jeweils über vier Wochen rund um die Uhr. Die Auswertung ist keine repräsentative Studie, sondern beruht auf den Daten eigener Kunden. Für das Beratungsgespräch im Fachhandel liefert sie trotzdem brauchbare Argumente.
Der auffälligste Befund betrifft die Häuslichkeit: Die typische Katze verbrachte im Median 92 Prozent ihrer Zeit in unmittelbarer Nähe des Zuhauses. Freigang bedeutet also selten dauerndes Umherstreifen. Deutschland bildet dabei das Schlusslicht, hiesige Katzen kamen auf 81,6 Prozent, die Niederlande auf 95,7 Prozent. Zugleich waren drei von vier Tieren innerhalb der vier Wochen mindestens einmal nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs.
Bei den Tagesdistanzen liegt zwischen dem ruhigsten und…














