Die Konsumstimmung wird erneut schlechter und schlägt sich auf den Onlinehandel nieder, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (Bevh) Deutschland meldet. Umsatzdaten der Bevh-Verbraucherbefragung für das 3. Quartal zeigen ein nur noch schwaches Plus von 2,9 Prozent auf rund 18,5 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal (alle Angaben inkl. USt., nicht inflationsbereinigt). Damit liegen die Umsatzsteigerungen dem Verband zufolge unter der Inflationsrate von 3,3 Prozent im September.
„Nach Erholungssignalen in der ersten Jahreshälfte machen sich stark anziehende Energiepreise und sinkende Einkommenserwartungen im Online-Kaufverhalten bemerkbar“, konstatiert Alien Mulyk, Hauptgeschäftsführerin des Bevh. „Das rasante Wachstum von Temu und Shein in Deutschland ist ins Stocken geraten. Damit sinken auch die Umsätze im Gesamtmarkt, ohne dass hiesige Anbieter von der Schwäche…














