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Handel: NBB - Gegenkonzept zu Mega-Märkten

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2002, Nr. 6, S. 20 Handel
NBB Gegenkonzept zu Mega-Märkten In Kooperation mit der Egesa-Zookauf will die NBB in den kommenden Jahren die Nr. 1 unter den Franchisesystemen für die Vertriebsform Gartencenter werden. Auch die Entwicklung von Erlebnis-Gartencentern strebt das Rodenberger Unternehmen in naher Zukunft an
"Wer kein klares Konzept hat, wird die Zukunft nicht überleben", prophezeite John F. Herbert, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Heimwerkermärkte, Bau- und Gartenfachmärkte, auf der NBB-Jahrestagung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Franchisegruppe. Die NBB dürfte er damit nicht gemeint haben, denn wie ein Blick in die Firmenhistorie zeigt, weiß die Rodenberger Franchisegruppe ganz genau, was sie will. Mit 343 Standorten und einem Gruppenumsatz von 380,8 Mio. Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr behauptet sich das Unternehmen erfolgreich auf einem hart umkämpften Markt.
Das Kiebitzmarkt-System entwickelt sich unter NBB-Flagge recht erfolgversprechend
 
Ausgangspunkt des NBB-Gründers und -Vorstands Tony Arthur Farkas, der 1982 die Norddeutsche Betriebsberatung ins Leben gerufen hat, war die Beratung des Baustoffhandels. Den Trend zum "Do-it-yourself" frühzeitig erkennend, entwickelte er das Bauspezi-Konzept als Franchiseangebot für bereits bestehende Baumarktbetreiber aus Klein- und Mittelstädten.
Als wohl einziges Franchiseunternehmen in Deutschland operiert die NBB mit mehreren Systemen am Markt. Zurzeit existieren nach Angaben der Firmengruppe: das 1982 gestartete Bauspezi-Konzept an 109 Standorten; das 1986 eingeführte Gartenspezi-Konzept an 39 Standorten; das 1985 auf den Markt gebrachte Angelspezi-Konzept mit 62 Standorten; das 2000 übernommene Kiebitzmarkt-Konzept mit 70 Standorten; der "franchiseähnlich" geführte Marketingverbund für Deutsche Holzfachhändler mit 63 Standorten.
Die Abdeckung weiterer Nischen wird anvisiert. Geplant ist, ein Baustoff-SB-Konzept mit einem Flächenbedarf zwischen 250 und 1.000 m 2 umzusetzen, das bestehenden Baumärkten angegliedert werden kann. Ferner arbeitet die NBB an einem neuen Franchisesystem für Haushaltsmärkte.
Setzte sich mit den Erfolgschancen von Heimtierabteilungen in Bau- und Gartenmärkten auseinander: Zooma-Geschäftsführer Rolf Genz
Ballungszentren hat die NBB in ihrer 20-jährigen Geschihte bewusst vermieden. Das Unternehmen konzentriert sich konsequent auf Standorte in ländlichen Regionen und in Mittel- und Kleinstädten. Vergleichbar mit den Convenience-Stores in den USA…
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