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Nager treten auf der Stelle

Kleinsäuger zählen in der Heimtierbranche nicht gerade zu den stärksten Umsatzträgern. Umsätze erleben eine Berg- und Talfahrt, die Populationen gehen seit Jahren zurück. Auch Händler beklagen einen stagnierenden bis rückläufigen Umsatz.
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Nager gehören in deutschen Haushalten zwar immer noch zu einer stark vertretenen Heimtiergattung, dennoch hat ihre Zahl in den vergangenen Jahren zunehmend abgenommen. Dies macht sich auch bei Teilen des Umsatzes mit den kleinen Heimtieren bemerkbar. So war das Segment Kleintierfutter im Jahr 2012 hinter Katzen- und Hundefutter zwar immer noch drittstärkste Kraft bei den Futtermitteln, musste jedoch beim Umsatz einen Rückgang von 1,7 Prozent auf 119 Mio. € hinnehmen. Besser sah es dagegen beim Umsatz für Bedarfsartikel für Kleintiere aus. Diese erzielten einen Umsatz von 103 Mio. €. Ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dass es um das Kleinsäugersegment so bestellt ist, hat wohl viele Ursachen: Immer mehr kinderlose Familien, kleinere Wohneinheiten, der Wunsch nach Ungebundenheit – alles Faktoren, die bereits der Aquaristik schwer zugesetzt haben. Dazu zählt auch, dass es viele Negativ-Vorurteile gibt, die aus heutiger Sicht dank moderner Ernährungssortimente sowie artgerechten Haltungsmöglichkeiten ad acta gelegt werden sollten. Fachhändler werden ein Lied davon singen können. Blick in den Handel Einen eher negativen Trend beim Thema Nager erkennen jedoch viele Händler. Dass der allgemeine Umsatztrend bei den Nagern eher am Sinken ist, scheint jedoch keinerlei Einfluss auf die Vielfalt der Produkte zu haben, die dem Handel von der Industrie zur Verfügung gestellt werden. Wie in anderen Bereichen der Heimtierbranche wächst die Zahl der Produkte auch im Segment Nager ständig. Der Einzelhandel steht oftmals vor dem Dilemma, aus dieser Produktvielfalt bzw. -masse ein Sortiment zusammenstellen, das den jeweiligen Markt, der Region und natürlich dem Bedarf der Kunden entspricht. Die zunehmende Vielfalt an Produkten bringt es aber auch mit sich, dass das Thema Beratung immer wichtiger wird. Und hier stehen die Zoofachhändler auch immer besser informierten Kunden gegenüber. Der heutige Endverbraucher ist durch das Internet sehr gut über die Produktvielfalt und spezielle Produkte informiert. Da müssen sich auch der Einkauf eines Betriebes und das Personal durch ständige Weiterbildung, das Lesen von Fachzeitschriften und weitere Informationsplattformen auf dem Laufenden halten. Trends in alle Richtungen Doch was sucht der Nagerbesitzer eigentlich, wenn er eine Zoofachhandlung betritt? Zucker- und getreidefreie Ernährungen zum Beispiel, davon berichten viele Händler. Bei Tierbedarf Meyer in Schweinfurt sind Wiesenheu und Stroh aus eigener Produktion die…
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