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Fellpflege ist Gesundheitspflege

Fellpflegesprays, Shampoos, Schermaschinen, sogar Bademäntel und Parfüms für Hunde werden mittlerweile im Zoofachhandel und in Grooming-Salons angeboten. Da die Sensibilität vieler Hundehalter für die Bedürfnisse ihrer Vierbeiner immer mehr zunimmt, sind auch Produkte für die Hundepflege im Trend.
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Da viele Hunde oft auf engstem Raum mit ihren Haltern zusammenleben, hat es sich zwangsläufig ergeben, dass die Pflege des vierbeinigen Familienmitglieds eine größere Priorität einnimmt als in früheren Zeiten, als der Hund zumeist im Freien untergebracht war. Schließlich stört es den häuslichen Frieden, wenn der Hund nach einem ausgiebigen Spaziergang durch aufgeweichten Boden ohne vorherige „Behandlung“ die vier Wände des Halters betritt. Darüber hinaus ist es allerdings auch sonst sehr wichtig, das Fell regelmäßig zu pflegen, wenn der Hund sich wohlfühlen soll. Vor allem im Frühling und Sommer ist das notwendig, wenn der Hund viel Zeit im Freien verbringt und somit anfällig gegenüber Flöhen, Zecken und anderem Ungeziefer ist. Das Fell bestimmt die Pflege Wie diese Pflege aussieht, ist allerdings immer noch sehr unterschiedlich. Eine wichtige Erkenntnis, die sich aber längst noch nicht bei allen Hundehaltern herumgesprochen hat, lautet: Fell ist nicht gleich Fell. Das heißt: Je nach Rasse und Fellbeschaffenheit benötigt jeder Hund eine andere Art von Fellpflege. Das erklärt wiederum auch die Vielfalt der verschiedenen Produkte, die am Markt angeboten werden. Nicht nur die Schermaschinen und Shampoos müssen unterschiedlich beschaffen sein, auch die Bürsten und Kämme müssen auf die jeweilige Fellqualität abgestimmt werden. Viele Hundebesitzer gehen mit ihrem Vierbeiner mehr oder weniger regelmäßig zum Hundefriseur; Besitzer von Mischlingshunden mittlerweile ebenso häufig wie Halter von Rassehunden. Auch einen mengenmäßigen Unterschied zwischen großen und kleinen Hunden stellen Hundefriseure bei ihrer Kundschaft immer weniger fest. Forderung nach Standards Dass der Gang zum Hundefriseur eine Notwendigkeit für das Wohlbefinden des Hundes darstellt, ist vielen Haltern allerdings noch nicht bekannt. So hört man von Hundefriseuren immer wieder, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht wenige Hundebesitzer mit ihrem Tier den Gang zum Hundefriseur zwar nicht komplett einstellen, aber doch seltener werden lassen als in wirtschaftlich besseren Zeiten. Manche Halter gehen auch nicht zum Hundefriseur, weil sie dort in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben. So gibt es in Deutschland im Unterschied zu den USA weder feste Ausbildungsrichtlinien noch feste Regeln für die Tätigkeit eines Hundefriseurs. Dies hat zur Folge, dass es unter den Groomern immer noch viele „schwarze Schafe“ gibt, was die Vertrauenswürdigkeit dieses Handwerks nicht gerade…
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