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„Das Geschäft brummt“

Josera setzt auch in den kommenden Jahren auf starkes Wachstum. Deshalb will der bayrische Tiernahrungshersteller im Juni 2015 eine neue Heimtiernahrungsfabrik in Betrieb nehmen.
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Mit der Errichtung des neuen Werks, das direkt neben der bestehenden Fabrik entstehen soll, verdoppelt der Tiernahrungshersteller am Firmensitz in Kleinheubach seine jährliche Produktionskapazität auf 80.000 t. Spatenstich des neuen Werks soll im Januar 2014 sein. Seine Inbetriebnahme ist für den Juni 2015 vorgesehen. Enger Kundenkontakt „Das Geschäft brummt“, betonen übereinstimmend Klaus Wagner, der Bereichsleiter für Heimtiernahrung, und Tobias Grimm, Verkaufsleiter Heimtiernahrung. Sie verweisen auf deutliche Umsatzzuwächse im In- und Ausland sowie bis Ende 2012 im Vergleich zum Jahr davor auf über 10 Prozent mehr Neukunden allein in Deutschland. Josera pflegt einen engen Kontakt zu seinen Kunden. Für die regelmäßige Betreuung und Weiterentwicklung der Vertriebspartner ist eine zwölfköpfige Außendienstmannschaft verantwortlich. Darüber hinaus veranstaltet das Unternehmen regelmäßig Seminare am Firmensitz. Die Handelspartner bekommen dort neben einer Führung durch das Firmengelände einen umfassenden Einblick in die Philosophie und die Produktpalette des Tiernahrungsherstellers. In der Kommunikation mit seinen Geschäftspartnern, aber auch mit den Endkunden bemüht sich Josera um größtmögliche Offenheit und Ehrlichkeit. Das Unternehmen will die Bedürfnisse seiner Kunden nicht nur kennen, sondern sich auch ernsthaft darum bemühen, ihnen einen nachhaltigen und gut nachvollziehbaren Nutzen zu bieten. „Wir sind eine Firma, die eine deutsche Story erzählt“, sagt Wagner. Konkret heißt das: Josera nimmt typisch deutsche Tugenden wie Zuverlässigkeit, Sicherheit, Berechenbarkeit und Ehrlichkeit sehr ernst. Dazu gehört auch, bei der Produktion möglichst auf die hochwertigen Rohwaren aus dem Inland zurückzugreifen. „In Deutschland wird immer mehr veredelt. Die Geflügelproduktion nimmt ständig zu, auch Mais und Gerste sind hier in Hülle und Fülle vorhanden. Das Gleiche gilt für andere Rohstoffe, die wir für die Produktion unserer Tiernahrungsprodukte benötigen. Das versetzt uns in die Lage, mit Rohwaren aus der Region über eine gleichbleibend gute Wert­schöpfungskette zu verfügen“, erklärt Wagner. Fokus auf Nachhaltigkeit Ein großes Anliegen ist dem Unternehmen auch ein nachhaltiges Wirtschaften. Einen eigenen Gleisanschluss hat Josera bereits. Dieser ermöglicht es dem Unternehmen, Rohware via Schiene zu beziehen. Allein im vergangenen Jahr wurden dadurch 2.500 Lkw-Fahrten eingespart, rechnet Josera vor. Mit der geplanten Auslastung des Gleisanschlusses soll es…
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