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Kiebitzmärkte starten Eigenmarken-Offensive

Die NBB Fachmärkte für Tier und Garten GmbH hat in den zurückliegenden Monaten ihr Eigenmarken-Programm um 250 neue Artikel erhöht. Sie werden zum Großteil auf der Zooevent in Kassel vorgestellt.
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Die Produkte umfassen alle Warengruppen und erweitern entweder das bestehende Eigenmarkensortiment oder sind, wie die Bereiche Ziervogel und Nager, komplett neu. Wurden die Eigenmarken für Heimtiere bisher unter dem Namen „Pfiff“ herausgegeben, erscheinen nach der Umstellung alle Produkte einheitlich unter dem Namen „Kiebitzmarkt“. Von der jüngsten Eigenmarkenoffensive erwartet das Handelsunternehmen eine Stärkung der Kundenbindung und eine Abgrenzung zum Wettbewerb. Zeitgleich mit der Einführung der Eigenmarken bietet die Kiebitzmarkt-Zentrale dafür auch ein intensives Marketingpaket, das von deklarierten Futterproben über Produktinfos auf der Internetseite bis hin zu Info-Broschüren alles Wesentliche umfasst. Schon im vergangenen Herbst hat das Franchise-Unternehmen mit derzeit 92 Standorten eine eigene Futtermittellinie für wild lebende Vögel ins Programm aufgenommen. Der Erfolg war angesichts des vergleichsweise kühlen Winters enorm. „Wir haben in den Märkten von diesen Produkten dreimal so viel abverkauft wie ursprünglich kalkuliert“, erklärt Cord-Henning Kirchmann, Geschäftsführer der NBB Fachmärkte für Tier und Garten GmbH. Einen erfolgreichen Auftritt erhofft sich die Kiebitzmarkt-Systemzentrale auch von der neuen Pferdefutter-Linie, die zum Herbst auf den Markt kommen soll. Personelle Verstärkung Zur Verstärkung der Geschäftsleitung steht Kirchmann mit Astrid Bartel seit Anfang des Jahres eine neue Prokuristin zur Seite. Bartel war zuvor Geschäftsführerin der ebenfalls zur NBB gehörigen Reiterwelt Systemvertriebs GmbH. Auch das Ziel, die Präsenz in Süddeutschland zu verstärken, wird nach wie vor verfolgt. Deshalb hat das Unternehmen mit Arne Mack auch einen Kundenbetreuer aus Bayern eingestellt, der für die Akquise neuer Franchisepartner in dieser Region zuständig ist. Umsatzplus Mit dem bisherigen Verlauf des Jahres zeigt sich Kirchmann zufrieden. Da Pflanzen in den Kiebitzmärkten einen im Vergleich zu reinen Gartencentern nur geringen Umsatzanteil ausmachen, hielten sich die Verluste aufgrund des kühlen Frühlings in Grenzen. Im Ganzen hat das Unternehmen im ersten Halbjahr ein bereinigtes Wachstum in Höhe von ca. 3,5 Prozent erzielt. Vor allem der Heimtierbereich habe sich sehr gut entwickelt, so Kirchmann. Da die Kiebitzmärkte als klassische Nahversorgergeschäfte eher eine ältere Klientel ansprechen, die nicht so Intranet-affin wie die jüngere Generation ist, spürt das Unternehmen bisher auch kaum negative Einflüsse durch Online-Shops. In…
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