Dennerle-Wasser­welten 2013
Die Präsentation der Aquaristik auch außer­halb des Fachhandels (hier: Dennerle-Wasser­welten 2013) ist wichtiger denn je.
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Aquaristik

Es muss gehandelt werden!

Ganz gleich ob Industrie, Fachhandel oder Hobbyist: Die Zukunft der Aquaristik sorgt für Gesprächsstoff. Über die aktuelle Situation, die Trends sowie die Bedeutung von Tieren und Pflanzen in dem Hobby, sprach die pet-Redaktion mit drei Branchenprofis.
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Heiko Blessin, Marketingleiter bei JBL, sieht vor allem zwei wichtige Baustellen: "Die politische Ebene mit drohenden Positivlisten. Hier müssen wir aktiv bleiben und weiterhin Fakten für die Aquaristik sammeln und publizieren." Er ist sich sicher, dass die Tierrechtler hyperaktiv bleiben, die Aquaristikprofis jedoch sehr still seien. Als zweiten Problemfall sieht der Aquaristikprofi den Rückgang der Geschäfte mit Lebendtierabteilung: "Natürlich verstehe ich Geschäftsinhaber, die bei einer Kalkulation zum Ergebnis kommen, dass die Lebendtierabteilung mehr Geld kostet, als sie bringt. Nur frage ich mich, wie wir die Begeisterung für Heimtiere transportieren wollen, wenn die Menschen diese Tiere nicht mehr im Zoogeschäft sehen und erleben können." Der Fachhandel habe grundsätzlich das große Plus, dass Aquarien und Fische beim Normalbürger positiv verknüpft seien. Auch bei dem Zierfisch- und Ladenbauprofi EFS sieht man die Situation kritisch: "Was der Aquaristik zu schaffen macht sind steigende Strom- und Wasserkosten im Zusammenspiel mit sinkenden Reallöhnen", so Marketing- und Vertriebsleiter Jörg Klöckner. Ihm zufolge sind viele Aquarien zu Fremdkörpern in Wohnlandschaften geworden. Deshalb will EFS mit ausgefallenen Aquarienkombis Menschen in die Aquaristik locken, die eigentlich von "kantigen Fisch­boxen" abgeschreckt wurden. "Diesen Weg gehen wir weiter, Innovation beginnt bei der Präsentation der Tiere", so Jörg Klöckner weiter.

Neue Trends?

Aquascaping, Nano-Aquarien und Wirbellose - das sind wohl die drei Trends, die in den letzten Jahren hauptsächlich von sich reden machten. Doch sandten sie die richtigen Sig­nale aus? "Unser Hobby lebt von Emotionen. Und wenn ich sehe, welche Begeisterung Aquascaper ausstrahlen, sehe ich diesen Bereich als wichtige und langfristige Säule der Aquaristik", ist sich Jörg Klöckner sicher. Ganz ähnlich sieht es auch Bernd Weisser, Regional Business Director bei Tetra: "Natürlich haben die genannten Themen einen positiven Einfluss, denn sie zeigen die vielfältigen und facettenreichen Einrichtungs- und Gestaltungmöglichkeiten, die die heutige Aquaristik bietet." Er ist sich sicher, dass sich die Trends inzwischen fest am Markt etabliert haben und vor allem von neuen Zielgruppen nachgefragt. Heiko Blessin unterstreicht…
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