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Natürlichkeit als Leitsatz

Mit dem Anspruch der Natürlichkeit produziert das Unternehmen Herrmann biologische Tiernahrung für Hunde und Katzen. Neben der Sorgfalt bei der Produktion legt man Wert auf soziales und ökologisches Denken.
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Die Idee, möglichst naturnahe Tiernahrung zu produzieren, entstand bei Erich Herrmann und seiner Frau Karin, den Gründern der Herrmann GmbH in Assling bei München, auch durch das Mitwirken von Karin Herrmann an mehreren Tierschutzprojekten. „Durch diese Arbeit kamen wir immer mehr zu der Erkenntnis, dass wir den Tieren einfach Nahrung bieten wollen, die ohne Zusatzstoffe auskommt, welche die Verdaulichkeit oder Verträglichkeit beeinflussen“, erinnert sich Erich Herrmann. So gründeten die beiden Eheleute 2006 ihr Unternehmen und ließen zuerst in zwei kleineren Metzgereien Tiernahrung in Bio-Qualität produzieren. „Durch diese Qualität wollten wir auch den Nutztieren Respekt zollen. Zudem ist das Fleisch hochwertiger und nicht mit Antibiotika behandelt. Auch das frische Obst, Gemüse und Getreide ist frei von Spritzmitteln“, betont Erich Herrmann. Leider war laut dem Unternehmensgründer keine der Metzgereien in der Lage, ohne die in der Humannahrung eingesetzten Phosphate und Citrate, mikrobiologisch einwandfreie Dosenware herzustellen. Daher stellte sich für die Unternehmer schnell die Frage, selbst aktiv zu werden oder die Idee nicht weiter zu verfolgen. Eigene Metzgerei Aus der Not geboren wurden Räume in Ottobrunn angemietet und eine Metzgerei eingerichtet, die ohne Zusatzstoffe auskommen sollte. „Wir wollten auf diese Weise ein naturnahes Produkt produzieren, das mit offener Kommunikation an den Verbraucher gebracht wird. Ohne Bindemittel, naturrein, unter Angabe aller eingesetzten Inhaltsstoffe und somit auch für allergische Tiere geeignet.“ Die Rezepturen werden zwischenzeitlich zudem von einer Fachtierärztin für Diätetik überarbeitet, damit man auch krankheits- oder altersbedingten Besonderheiten gerecht werden kann. Weil die alten Räume zu klein wurden, zog man in die aktuelle Produktionsstätte nach Assling bei München. Der neue Standort sollte dabei auch den Gedanken der Nachhaltigkeit aufgreifen. Entstanden ist eine Produktion, die das Wasser zur Erwärmung der Sterilisationsautoklaven aus einer Zisterne holt, die von einem Brunnen gespeist wird. Die Abwärme, die beim Kochen entsteht, wird eingespeist und heizt die Büroräume. Das nicht kontaminierte Wasser aus dem Sterilisationsprozess wird für die Toilettenspülungen benutzt und landet in der Sickergrube. Des Weiteren werden die Kartonagen im Haus gepresst und von einer Behindertenwerkstätte abgeholt, die im Gegenzug aus Altpapier gefertigte Verpackungstüten liefert. Auch bei den Mitarbeitern leben…
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