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Die Deutschen lieben Heimtiere

In über einem Drittel der deutschen Haushalte leben 28 Millionen Heimtiere (ohne Zierfische und Terrarientiere). Das ergab eine neue Untersuchung, die ZZF und IVH auf der Fachmesse ­Interzoo in Nürnberg vorstellten.
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Auf der vergangenen Interzoo hatten ZZF und IVH noch unterschiedliche Populationszahlen der in Deutschland lebenden Heimtiere präsentiert. Deshalb haben die beiden Branchenverbände seitdem gemeinsam eine neue Methode zur Ermittlung der Heimtier-Population erarbeitet und bei einem Marktforschungsinstitut eine computergestützte telefonische Befragung von 3.000 repräsentativ ausgewählten Haushalten in Auftrag gegeben. Die daraus gewonnenen Zahlen, die auf der Interzoo vorgestellt wurden, seien nicht mit den Populationszahlen der Vorjahre vergleichbar, betonten ZZF und IVH. 38 Prozent aller deutschen Haushalte besitzen mindestens ein Heimtier. Das Lieblings­tier ist und bleibt die Katze. Insgesamt gibt es 11,5 Millionen Katzen in 19 Prozent der Haushalte. An zweiter Stelle folgen 6,9 Millionen Hunde in 14 Prozent der Haushalte. Darüber hinaus gibt es 6,1 Millionen Kleinsäuger in 6 Prozent der Haushalte und 3,4 Millionen Ziervögel in 3 Prozent der Haushalte. Zierfische leben in 2 Millionen Aquarien und 1,7 Millionen Gartenteichen (jeweils 4 Prozent aller Haushalte). Terrarientiere werden in insgesamt 800.000 Terrarien gehalten, was einer Verbreitung in 1 Prozent der deutschen Haushalte entspricht. Die meisten Heimtierhalter, nämlich 26 Prozent, beschränken sich auf eine Tiergruppe. Nur 9 Prozent halten sich zwei Tiergruppen, nur 2 Prozent drei Tiergruppen und gerade mal 1 Prozent der Befragten bringt es auf vier Tiergruppen. Wie groß sind die Haushalte, in denen Heimtiere gehalten werden? 26 Prozent aller Ein-Personen-Haushalte besitzen mindestens ein Tier, vor allem Hunde und Katzen. Übertroffen werden sie noch von den Zwei-Personen-Haushalten, von denen 31 Prozent mindestens ein Tier besitzen. Bei den Drei-Personen-Haushalten liegt die Zahl bei 19 Prozent, bei den Vier-Personen-Haushalten bei 18 Prozent. In mehr als der Hälfte aller Familien (58 Prozent) lebt ein tierischer Mitbewohner. Vor allem Kleinsäuger wie Kaninchen oder Meerschweinchen, aber auch Vögel und Terrarien-Tiere gehören in vielen Familien dazu. Heimtiere eher in kleineren Städten Ein Zusammenhang besteht offenbar auch zwischen der Größe der Städte/Gemeinden und deren Zahl der Heimtierhalter. Besonders hoch ist die Anzahl der Haushalte mit Heimtieren in Städten zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner (30 Prozent). In Städten zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner liegt der Prozentsatz der Heimtierhalter bei 27 Prozent, bei Städten bis 5.000 Einwohner bei 23 Prozent. Am geringsten ist der Anteil der…
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