Zoo Geyer, Ehepaar Geyer
Auf 400 m² bietet das Geschäft ein Vollsortiment sowie Lebendtiere.
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Zoofachhandlung vom alten Schlag

Zoo Geyer im bayerischen Mindelheim gibt es schon seit über 40 Jahren. In dieser Zeit haben die Inhaber ­Margarethe und Georg Geyer viele Trends kommen und gehen sehen und sind sich bei ihrer Geschäftspolitik dennoch immer treu geblieben.
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Wenn man die Zoofachhandlung Zoo Geyer betritt, dann merkt man sofort, dass man hier noch einen Fachmarkt vom alten Schlag betritt. Ein Geschäft, in dem noch Wert auf den persönlichen Kontakt zu Kunden gelegt wird und in dem ein gemütliches Schwätzchen an der Kasse mit alten Stammkunden nicht fehlen darf. "Bei uns ist es jetzt inzwischen schon so, dass viele unserer Stammgäste sogar ihre Enkel mit zu uns zum Einkaufen bringen", sagt Margarethe Geyer, während Sie die vergangenen über 40 Jahre Revue passieren lässt. Viel ist passiert in der Heimtierbranche in dieser Zeit. Trends und Neuentwicklungen sind aufgekommen und wieder in der Versenkung verschwunden, und auch die Handelslandschaft hat sich durch das immer stärkere Aufkommen der Ketten gravierend verändert. "Angefangen hat das bei uns damals mit der Eröffnung des Fressnapfs ganz in unserer Nähe", sagt Georg Geyer. "Natürlich war einem da erstmal ein bisschen mulmig zumute, aber wir haben gemerkt, dass wir mit unserer Beratung und unserem Sortiment, doch sehr gut gegen diese Ketten bestehen können." Die größere Konkurrenz ist für die Inhaber des 400 m² großen Zoofachgeschäfts, das zum Tier Total-System der Sagaflor gehört, aber das Internet. "Das merken wir natürlich schon", sagt Georg Geyer. Vor allem beim Zubehör gebe es Einbußen durch das weltweite Netz. "Die Leute kaufen bei uns zwar ihre Tiere, das Nachfolgegeschäft läuft dann aber meistens im Internet." Den Trend erkennen die Geyers, die in ihrem Zoofachgeschäft neben Vögeln und Nagern vor allem Fische verkaufen, jedoch vor allem bei jüngeren Leuten. "Die stehen dann auch schon mal im Laden und wollen Preisnachlässe, weil das Produkt irgendwo im Internet günstiger angeboten wird." Begonnen habe das alles vor rund zehn Jahren, erinnern sich die Geyers. "Jetzt haben wir eben den Fall, dass die alten Leute langsam weniger werden, und die Jungen, die nachkommen, das Internet immer und überall dabei haben."

Lebendtiere werden gehegt und gepflegt

Der auch durch das Internet vorangetriebene Preisverfall vieler Produkte hält die Geyers jedoch mitnichten davon ab, Abstriche in ihrer Geschäftsphilosophie zu machen, die sich neben einer engen Kundenbindung und der Pflege ihrer Stammkundschaft, vor allem auf die Umsorgung ihrer Tiere konzentriert. "Zu allererst ist es uns wichtig, dass wir unsere Tiere alle von Züchtern aus dem näheren Umkreis bekommen. Dabei haben sich in den letzten 40 Jahren feste Partnerschaften entwickelt, denen wir voll und ganz…
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