ATL, Anlagen für den Zoofachhandel
Mit seinen Anlagen für den Zoofachhandel will ATL seinen Ruf einer Edelschmiede festigen.
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"Wir wollen eine Edel­schmiede sein."

Ein Brüdergespann führt seit Ende letzten Jahres die Geschicke des Laden- und Anlagenbauers ATL in Bitterfeld-Wolfen. Über ihre Pläne mit dem Unternehmen sprachen Christian von Tenspolde und Sebastian Müllers mit dem pet Fachmagazin.
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Herr Müllers, Herr von Tenspolde, Sie führen nun seit wenigen Monaten die Geschicke von ATL. Wie kam es zur Übernahme des Unternehmens?

Wir sehen das schon als eine Art Bestimmung an, dieses Unternehmen zu führen. Wir sind beide Diplom-Ingenieure und haben als Technische Direktoren bei Großkonzernen wie Siemens sowie auch JCDecaux viele Erfahrungen in der verarbeitenden Industrie gesammelt. Dazu gehörte auch der Umgang mit den unterschiedlichsten Materialien in der Entwicklung von neuen Produkten, was uns in unserem jetzigen Umfeld natürlich sehr zugegen kommt. Schließlich haben wir uns mit einem Edelstahl verarbeitenden Betrieb selbstständig gemacht und diesen unter das Dach einer von uns gegründeten Holding gestellt. Zu dieser Holding gehört nun auch ATL. Das Lustige ist, dass wir den Vorbesitzer von ATL, Reinhard Gutbier, zuerst bei einem Gespräch kennengelernt haben, in dem wir uns als sein Lieferant bewerben wollten. Wir waren uns jedoch von Anfang an sehr sympathisch, und als Herr Gutbier zu verstehen gab, das Unternehmen verkaufen zu wollen, waren wir zur Stelle. Das Gute ist, dass wir auf seine Expertise und Erfahrung nicht verzichten müssen, da er immer noch als Berater für unser Unternehmen zur Verfügung steht. 

Wie sind die Aufgabenverteilungen in der Geschäftsführung geordnet?

Die Aufgaben sind bei uns klar verteilt. Sebastian Müllers wird den Bereich des CFO abdecken. Das heißt, er kümmert sich um den kompletten finanziellen Teil des Unternehmens und ist darüber hinaus noch für die Personalplanung zuständig. Ich, Christian von Tenspolde, bin als CEO, der Mann an der Front. In dieser Funktion kümmere ich mich vor allem um die direkte Kommunikation mit unseren Kunden und treibe die verschiedenen Projekte voran.

Wenn man ein Unternehmen übernimmt, möchte man oftmals auch etwas verändern. Wie ist das bei Ihnen?

Wir wollen im Unternehmen sicherlich keine massiven Veränderungen vornehmen. Dazu haben wir die Firma viel zu gut geführt und aufgestellt übernommen. Uns geht es vor allem darum, den derzeitigen Aufwind des Unternehmens zu nutzen und ATL zu optimieren. Dies gilt unter anderem für die Bereiche Design, Qualität der Rohstoffe und Entwicklung von neuen Ideen. Wir möchten einen gelungenen Mix aus dem guten Alten und dem kreativen Neuen schaffen. Darüber hinaus wollen wir auch daran arbeiten, unsere Standbeine zu stärken, indem wir zum Beispiel den Möbelbau noch weiter ausbauen. Wir wollen dabei für alle Unternehmensteile den Ruf einer Edelschmiede…
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