Fressnapf
Die beiden Geschäftsführer Folkert Schultz (links) und Dr. Hans-Jörg Gidlewitz (rechts) zusammen mit Firmeninhaber Torsten Toeller.
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Fressnapf glänzt vor allem im Ausland

Erstmals hat die Fressnapf-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 die Marke von zwei Mrd. Euro Umsatz übertroffen: 2,1 Mrd. Euro entsprechen einem Zuwachs von 6,3 Prozent, flächenbereinigt beträgt das Wachstum 2,7 Prozent im Vorjahresvergleich.
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Damit ähnelt das Umsatzergebnis in etwa dem des Vorjahrs, als Europas führende Zoofachhandelsgruppe einen Umsatzzuwachs von 6,4 Prozent erzielte. Im Jahr 2017 lag das Umsatzplus auf bestehender Fläche mit 3,4 Prozent allerdings etwas über dem diesjährigen Ergebnis.
Dass die Umsetzung der ehrgeizigen Wachstumsziele für Fressnapf nicht einfacher geworden ist und wohl auch in Zukunft nicht sein dürfte, räumte auch Torsten Toeller Gründer, Inhaber und Vorsitzender des Verwaltungsrates, auf der Jahrespressekonferenz ein: "Das Wachstum der Heimtierbranche wird durch den Wettbewerbs- und Margendruck auf allen Kanälen deutlich herausfordernder." 

Starkes Plus im Ausland

Im Ausland ist die Fachhandelskette aus Krefeld 2018 aufgrund zahlreicher Neueröffnungen deutlich stärker gewachsen als im Inland. Während die 901 Fressnapf-Märkte auf dem Heimatmarkt um 4 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro gewachsen sind, erzielten die 663 internationalen Märkte (2017: 573) ein Umsatzplus von 10,1 Prozent auf 799 Mio. Euro. Führend hierbei waren Polen (19 Mio. Euro/+62,6 Prozent), Frankreich (157 Mio. Euro/+19,7 Prozent), Ungarn (62 Mio. Euro/+15,6 Prozent) und Italien (118 Mio. Euro/+11,2 Prozent). Auf vergleichbarer Fläche betrug das Umsatzplus im Ausland 2,1 Prozent, im Heimatmarkt dagegen beachtliche 3,2 Prozent.
Der Online-Umsatz wurde 2018 gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 90 Mio. Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte das Umsatzplus noch 22 Prozent betragen. Bemerkenswert ist allerdings, dass Fressnapf im vergangenen Jahr seine Marge um 2,5 Prozentpunkte verbessern konnte. Zudem betont die Handelsgruppe auf der Basis von Payback-Daten, dass die Wiederkaufquote der eigenen Cross-Channel-Kunden mehr als bei reinen Online-Kunden gesteigert werden konnte. Mittlerweile betreibt Fressnapf nicht nur in Deutschland, sondern auch in Luxemburg, Dänemark, der Schweiz und seit Oktober 2018 in Österreich einen Onlineshop. Im laufenden Jahr soll der Online-Shop in zwei weiteren Ländern ausgerollt werden. Eines davon wird Polen sein.

105 neue Standorte

Ein starkes Wachstum erzielte die Fressnapf-Gruppe 2018 bei der Zahl ihrer Standorte. Zum Jahresende gab es 1.564 Fressnapf- und Maxi-Zoo-Märkte, das sind 105 mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dieses starke Ergebnis In Deutschland auch auf den Gewinn neuer Franchisepartner, die aus anderen Systemen - in erster Linie Zoo & Co. - zu Fressnapf gewechselt sind.
Im Fokus der Fressnapf-Gruppe steht, wie schon auf der International Pet Conference…
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