Albert Kerbl, Bernd Moser
Produktmanager Bernd Moser nahm die Auszeichnung entgegen.
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Albert Kerbl

Heimtier gibt den Ton an

Die pet-Leser haben "GoLeyGo 2.0" von Kerbl zum Produkt des Jahres 2019/2020 gewählt. Die Kooperation mit den Erfindern hat sich für Kerbl zu einem nachhaltigen Erfolg entwickelt.
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Betrachtet man die in der Vergangenheit vorgestellten Heimtierprodukte aus der TV-Show "Die Höhle der Löwen", so waren die zumeist nicht von Erfolg bekrönt. Ganz anders bei dem Leinenverschlusssystem "GoLeyGo" von Tim Ley und Jérôme Glozbach de Cabarrus aus Köln, die im Oktober 2018 damit auftraten. Die beiden Erfinder nahmen einige Zeit nach (!) der Sendung Kontakt mit Kerbl auf, vorrangig, um ihre Produktidee auch im Reitsport zu etablieren.
"Wir sehen das Produkt als einen echten Problemlöser, haben es lange getestet, konnten es zusammen mit den Erfindern weiter entwickeln und perfektionieren", so Produktmanager Bernd Moser von Kerbl. Das bayerische Familienunternehmen hat im September 2019, mit einer Präsentation auf der Reitsportmesse Spoga in Köln, Vertrieb und Marketing übernommen. "GoLeyGo 2.0" konnte als Marke aufgebaut und erfolgreich im Handel platziert werden. Im Januar/Februar 2020 gewann "GoLeyGo 2.0" auf der Beta International in England und auf der Spogahorse in Köln die Innovationspreise in den Bereichen Heimtier und Pferd.
Produziert wird der innovative Verschluss ausschließlich in Deutschland. Mit der Hilfe von Influencern wurde das Produkt zusätzlich promotet und Hundebesitzern näher gebracht. "Wir sehen noch viel Potenzial in dem Thema", unterstreicht Bernd Moser und bedankt sich bei den pet-Lesern für ihre Wahl.

Erfolgsstory Kerbl

1984 gegründet, beschäftigt die Kerbl-Gruppe über 500 Mitarbeiter an ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich und Polen. Geleitet wird das Unternehmen durch den Firmengründer Albert Kerbl sowie seinen Sohn Ulli Kerbl.
Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 260 Mio. Euro erzielt. Für das laufende Jahr wird ein zweistelliges Umsatzwachstum erwartet. Rund 40 Prozent werden im Export erzielt, schwerpunktmäßig in der EU, aber selbst mit Kunden in Südamerika und Neuseeland. Letztere beziehen vor allem Weidezaun- und Agrarprodukte bei Kerbl, füllen aber Lücken im Container auch gerne mit Heimtierprodukten auf. Die größten Heimtier-Exportkunden sitzen in Frankreich und Österreich, während sich der osteuropäische Markt derzeit als besonders expansiv zeigt. Der Standort in Großbritannien kam erst im Frühjahr 2020 dazu. Hier dreht es sich vor allem um Weidezaun-Produkte, allerdings läuft auch Heimtier langsam an.
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