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Nach schwierigen Jahren hoffen die Industrievertreter wieder auf bessere Zeiten für das Teichgeschäft. 2019 schien schon einmal ganz OK gewesen zu sein. Foto: Pixabay, mehdiseyed
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Gartenteich

Berechtigte Hoffnung auf bessere Zeiten

Die Gartenteichbranche hat schwierige Jahre hinter sich. Nun spricht vieles dafür, dass das Thema Gartenteich im Zoofachhandel wieder auf mehr Interesse stößt.
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Wer sich im Teichsegment betätigt, muss gute Nerven haben. Und viel Gelassenheit mitbringen bei den zahlreichen Wetterkapriolen, die oft darüber entscheiden, ob ein Gartenteichjahr erfolgreich oder ein Flopp wird.
2019 fielen die Monate März und April ziemlich warm aus. Die Vorzeichen für eine gute Teichsaison waren günstig. Doch dann kam ein unerwartet kühler Mai. Die Euphorie der Teichbranche ging schnell wieder zurück. Dem Mai, der nicht wirklich ein Wonnemonat war, folgte im Juni und Juli eine Rekord-Hitze, die für viele Gartenfreunde wieder zu viel des Guten war. Zwar lud das heiße Wetter in den Abendstunden zu einem Aufenthalt am Teich ein. Die hohen Temperaturen hatten aber den Nachteil, dass sich die Algen in vielen heimischen Wasseroasen gewaltig ausbreiteten. Die Lust am Teich wurde zur Last.

Rückblick auf die Saison 2019

Die führenden Hersteller von Teichprodukten und Anbieter von Teichfischen zeigten sich trotzdem im Großen und Ganzen zufrieden mit der zurückliegenden Teichsaison. "Wir konnten den Handel zum einen mit zwei starken Neuprodukten 'Tetra Pond FilterStart' und 'Tetra Pond Menu 3in1', überzeugen, und zum anderen führte das schöne Wetter dazu, dass sich unsere Kunden viel am Gartenteich aufgehalten haben", meint Koord Janssen, Managing Director von Tetra und Division Vice President Pet in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Dadurch seien die Fische mehr gefüttert, und der Teich sei gründlicher gepflegt worden. Die Nachfrage nach Futter- und Pflegemitteln sei dadurch gestiegen. Für die kommende Teichsaison plant Tetra einen neuen Futtermix in einem 4,8-Liter-Eimer. Einen weiteren großen Schwerpunkt will das Unternehmen 2020 auf die umfassende Beratung der Konsumenten legen.
Ein positives Fazit gibt es auch von Sera: Pressesprecher Dominik Casper berichtet von zweistelligen Umsatzzuwächsen, die das Unternehmen mit Koifutter und dem "Koi Professional"-Futter erzielt habe. Während der Absatz der Pflegeprodukte nur leicht gewachsen sei, steige der Bedarf an Zubehör und Filtermedien, die zum Beispiel Algenprobleme präventiv behandeln und das vorhandene Ökosystem stärken. Zur neuen Teichsaison will Sera ein neues UVC-System einführen und das Teichfuttersortiment optimieren. Die neuen Futtermittel werden frei von Farb- und Konservierungsstoffen sein und, vergleichbar mit den Aquaristikprodukten von Sera, den Zusatz "Nature" bekommen.
Von einem "sehr guten Teichgeschäft" in diesem Jahr spricht Bernd Schmölzing, Geschäftsführer der Firma…
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