Katzennahrung, Strayz
Drei Gründerinnen, die sich aufgemacht haben, Streunerkatzen zu retten.
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Katzennahrung - Strayz

Zum Wohle der Katzen

Madeline Metzsch, Saskia te Kaat und Stefanie Zillessen lieben Katzen. Mit ihren "Strayz"-Nahrungsprodukten und einer Crowdfunding-Kampagne wollen sie Streunerkatzen retten.
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Auf rund zwei Millionen wird die Zahl der Streunerkatzen alleine in Deutschland geschätzt. Fast 500 Millionen sollen es weltweit sein. Mit ihrem Social-Start-up "Strayz" wollen die Unternehmerinnen aus Berlin das Leben von Streunerkatzen retten. "Sie haben keine feste Futterquellen, keine medizinische Grundversorgung und vermehren sich unkontrolliert", führt Madeline Metzsch aus.
Mit den Produkten ihrer Bio-Katzenfuttermarke wollen die drei Gründerinnen Spenden für gemeinnützige Organisationen sammeln, die sich um Vierbeiner in Not kümmern. Damit die Idee schnell Realität wird, haben sie am 22. Januar eine vierwöchige Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.com/strayz mit zunächst 20.000 Euro als Ziel gestartet, durch die Produkte vorbestellt und erste Spenden generiert werden konnten.
"Unser Ziel der Crowdfunding-Kampagne war es, die Produktion zu starten, den Webshop aufzubauen sowie die ersten Spenden auszuzahlen", so Madeline Metzsch weiter. Bereits nach 14 Tagen waren über 13.000 Euro zusammengekommen. In einem zweiten Zeitraum von März bis Mai sollen 50.000 Euro zusammenkommen.

Gesunde Auswahl

Das Bio-Katzenfutter von "Strayz" wurde speziell für die Bedürfnisse von Katzen entwickelt. Mit einem Fleischanteil von 95 Prozent und jeweils nur einer Protein­quelle, eignet sich "Strayz" auch für Katzen mit Allergien. Auf Getreide und den Zusatz von Zucker haben die Gründerinnen aus Überzeugung verzichtet. "Viele Katzenfutterhersteller nutzen diese Stoffe als günstige Füll­mittel und Lockstoffe, die Unverträglichkeiten oder Übergewicht und damit auch Krankheiten zur Folge haben können", berichtet Madeline Metzsch.
Gestartet wurde mit drei Rezepturen im 85-g-Beutel: "Ente & Süßkartoffel", "Huhn & Zucchini" sowie "Gans & Kürbis". Mit der Gestaltung der Beutel wollen die Gründerinnen die Vielfalt der Katzen repräsentieren, deren Leben das Start-up verbessern möchte. "Jeder Beutel deckt den halben Tagesbedarf einer durchschnittlich großen Wohnungskatze", so Madeline Metzsch weiter.Mit den ersten Spenden, die durch die Crowdfunding-Kampagne generiert wurden, werden die Tierschutzorganisationen Paws (www.paws.gr) auf Paros in Griechenland und Street Cats Rescue (www.streetcats-rescue.org) in Conil de la Frontera an der Costa de la Luz in Spanien…
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