Der Handtmann-Inotec-­Feinzerkleinerer.
Der Handtmann-Inotec-­Feinzerkleinerer.

Handtmann

Flexibel an den Kundenbedürfnissen orientiert

Feinstzerkleinern, Emulgieren und Homogenisieren von Vor­produkten mit harten, zähen oder faserigen Bestandteilen zählt die baden-württembergische Firma Handtmann zu den Stärken ihrer Zerkleinerungstechnologie. 

Klassische Anwendungen sind unter anderem auch Tiernahrungsprodukte wie Chunks in Gravy, Snack-Sticks und Nassfutter. Möglich wird die perfekte Anpassung an das gewünschte Produkt durch das modulare, ein- bis fünfstufige Schneidsystem mit präziser Anfahrt der Schneidposition und automatischer Nachstellung oder durch den Einsatz des alternativen SpeedSpin-Schneidsystems, um die Optimierung von Feinheitsgrad und Textur zu erreichen.  

In Verbindung mit den origi­nalen Handtmann-Inotec-Schneidwerkzeugen werden perfekte Ergebnisse und hohe ­Stand­zeiten bei minimiertem Verschleiß erzielt, ­betont das Unternehmen. Die Lochplatten sind in rostarmem Sonderstahl, Werkzeugstahl oder Advanced-Qualität mit speziell-gehärteter Legierung verfügbar, um zahlreiche Anwendungsgebiete abzudecken. Die Prozessführung erfolgt einfach über die integrierte Steuerung, die die Parametrisierung, Überwachung und Steuerung des Zerkleinerungsprozesses ermöglicht und die Position der Schneidwerkzeuge, den Temperaturverlauf sowie den Verschleißzustand und die Leistungsaufnahme überwacht. Prozessdaten können per Datenfernabfrage abgerufen und analysiert werden.

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Zerkleinerte Anwendungsvielfalt wird auch bei Tiernahrung geboten.

Individuell konfigurierbar

Die modular aufgebauten Modellreihen der Handtmann-Inotec-Feinzerkleinerer seien flexibel an die Bedürfnisse von Mittel- und Industriebetrieben anpassbar, so das Unternehmen. Variable Trichtergrößen, Inline-Feinzerkleinerer und Vakuum-Feinzerkleinerer in einem Leistungsbereich von drei bis 15 Tonnen pro Stunde sind konfigurierbar. Produktabhängig und je nach benötigter Leistung können Schneidsystem, Lochplatten- und Messerkopfvarianten sowie verschiedene weitere Optionen wie Frequenzumrichter und Temperatursteuerung individuell konfiguriert werden. Auch individualisierte Varianten für spezielle Anwendungen sind verfügbar. Dazu zählen unter anderem Modelle mit runden Trichtern und Zuführschnecke für viskose und hochviskose Produktmassen. Zähe und nichtfließende Produkte können entweder in Rundtrichter-Maschinen durch die integrierte aktive Zuführhilfe oder mittels einer Kombination von Inline-Feinzerkleinerer und Zufuhrpumpe verarbeitet werden. Die Vakuumzerkleinerer sind, so betont Handtmann, optimiert auf die Integration in Gesamtlinien mit Fokus auf Monoprodukte. Das Emulgieren unter Prozess-Vakuum mit integrierter Brät­entlüftung sei für besonders kompakte und farbstabile ­Produkte mit längerer Haltbarkeit geeignet. Grundsätzlich können alle Feinzer­kleinerer-Modelle als Einzelmaschine eingesetzt oder in bestehende ­Produktionsketten mit Schüsselkuttern oder ­Horizontal-Mischern integriert werden, erklärt das ­Unternehmen.

Handtmann F&P auf einen Blick

Der Handtmann Unternehmensbereich F&P (Füll- und Portioniersysteme) ist Teil der inhabergeführten Handtmann-Unternehmensgruppe mit Sitz im süddeutschen Biberach. Er ist ein führender Hersteller von Prozesstechnik zur Verarbeitung von Lebensmitteln und bietet modulare und prozessübergreifende Linienlösungen von der Produktvorbereitung bis zur Verpackungslösung. ­Flankiert wird das Angebot von inhouse entwickelten, prozessunterstützenden digitalen Lösungen. Parallel wird in nachhaltige Konzepte für Food-Innovation investiert. Dazu zählen auch die hoch­modernen Technologie- und Kundenzentren am Unternehmenssitz. Die Handtmann Gruppe beschäftigt weltweit etwa 4.100 Mitarbeiter, davon F&P ca. 1.500. Mit zahlreichen Tochterge­sellschaften und Vertriebs- und Servicepartnern ist das Unternehmen global in über 100 Ländern vor Ort vertreten und zusätzlich über strategische Partnerschaften flächendeckend vernetzt.

www.handtmann.de/food

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