„Österreichische Snacks kommen hier sehr gut an“, erzählt Saeed Rafatipour, Geschäftsführer von Das Futterhaus in Asten. Dasselbe gelte für Tiefkühlware, Beddings und Heu aus der Region. Auf 450 Quadratmetern und mit zehn Mitarbeitern führt er den Standort seit sieben Jahren, in der Branche ist er seit elf. Dass ein deutsch geprägtes Franchise in Oberösterreich funktioniert, liegt für ihn an der konsequenten Anpassung: „Die Zusammenarbeit mit der Zentrale ist gut, aber man muss in Österreich manches anders machen als in Deutschland.“ Kauartikel und Snacks stünden hierzulande vorne, die Werbung sei stärker angepasst. „In Österreich ist es individueller, es wird nie langweilig.“
Die Markenauswahl trifft Rafatipour eigenständig – und mit klarem Blick auf die Regaldrehung. Belcando Gastro platziert er gleich vorne: „gute Spanne, immer lieferfähig, Vertrauen bei den Kunden.“ Ebenfalls bei ihm erfolgreich: Interquell und Pawsome.
Bei der Katze zählt Leonardo zu seinen besten Produkten; die Fläche wuchs von zwei auf drei Regalmeter, Belcando Cats ist „immer wieder leer, so schnell dreht es sich“. Dahinter drehen Pets Nature und Lucky Lou am schnellsten: „Das ist gut für uns Händler, die Ware liegt nicht drei Wochen im Regal.“ Rafatipour steuert sein Sortiment aktiv – was nicht läuft, verkleinert er konsequent.






Hauptsortimente bleiben Hund und Katze, daneben führt das Futterhaus Nager, Wildvögel und Fische. Es gibt eine eigene Futterbar sowie Snacks von Trixie, eine Tiefkühltheke mit österreichischen Produkten sowie eine Vogelabteilung mit Vitakraft, Trixie und Versele-Laga. Bei den Eigenmarken laufen NaturPlus und Activa gut, die deutsche Marke Bunny ist neu im Programm. Erst im Oktober hatte Rafatipour zudem eine zweite, etwas ländlichere Filiale in Perg übernommen, wo Wildvogelfutter noch besser geht. Und im November kam eine Postfiliale hinzu, von der er sich mehr Frequenz erhofft – viele Kunden bestellen Katzenstreu online und holen sie gleich vor…










