Neuer Fall von KHV

06.06.2007
Bei einem Zierfischhändler in Bayern wurde der Ausbruch der Infektion festgestellt und diagnostisch bestätigt; Zoofachgeschäfte stehen unter Beobachtung

Wie das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg Anfang Juni mitteilte, wurde bereits Anfang Mai bei einem Zierfischhändler in Bayern der Ausbruch einer Infektion bei Koi mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) festgestellt und durch das nationale Referenzlabor (Friedrich Loeffler-Institut Insel Riems) diagnostisch bestätigt. Der betroffene Fischhändler hatte Zoofachgeschäfte in ganz Deutschland beliefert, in denen bereits bei einigen toten Zierfischen das Koi-Herpesvirus nachgewiesen wurde. Das Ministerium teilt weiter mit, dass vorsorglich alle betroffenen Zoogeschäfte in Baden-Württemberg unter amtliche Beobachtung gestellt wurden und von den zuständigen Veterinärämtern gemeinsam mit dem Fischgesundheitsdienst kontrolliert werden.
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