Wie das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg Anfang Juni mitteilte, wurde bereits Anfang Mai bei einem Zierfischhändler in Bayern der Ausbruch einer Infektion bei Koi mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) festgestellt und durch das nationale Referenzlabor (Friedrich Loeffler-Institut Insel Riems) diagnostisch bestätigt. Der betroffene Fischhändler hatte Zoofachgeschäfte in ganz Deutschland beliefert, in denen bereits bei einigen toten Zierfischen das Koi-Herpesvirus nachgewiesen wurde. Das Ministerium teilt weiter mit, dass vorsorglich alle betroffenen Zoogeschäfte in Baden-Württemberg unter amtliche Beobachtung gestellt wurden und von den zuständigen Veterinärämtern gemeinsam mit dem Fischgesundheitsdienst kontrolliert werden.