ZZF kritisiert Idee eines Importverbots von Wildfängen

20.11.2013
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe hat die Thematisierung eines grundsätzlichen Importverbots von Wildfängen in der Koalitionsverhandlungsgruppe Umwelt und Landwirtschaft kritisiert.

Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hat die Thematisierung eines grundsätzlichen Importverbots von Wildfängen in der Koalitionsverhandlungsgruppe Umwelt und Landwirtschaft kritisiert. Ein Verbot würde laut dem Verband den Umwelt- und Artenschutz behindern.
Nach Auffassung des ZZF könnte ein generelles Verbot des Handels mit Wildfängen die Biotope dieser Arten gefährden und so deren Rückgang bis hin zum Aussterben beschleunigen, Entwicklungshilfe behindern sowie das Niveau der Biodiversitäts-Forschung um Jahrzehnte zurückwerfen.
Darüber hinaus ermöglicht der Fang von Vivarientieren laut ZZF auf der Grundlage biologischer Nachhaltigkeit in strukturarmen Ländern ein Einkommen aus der Natur. Die einheimische Bevölkerung sei deshalb am Schutz der Tierarten und der Verteidigung ihrer Lebensräume interessiert. Der ZZF unterstütze zudem Initiativen, die dem erforderlichen Schutz bestimmter Arten dienen.
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