Handel sollte Futterstellen für Wildvögel einrichten

14.02.2014
Gerd Schierhold, Gevo-Geschäftsführer, hat den Zoofachhandel dazu aufgerufen, gemeinsam mit Städten und Kommunen Ganzjahresfutterstellen für Wildvögel einzurichten

Gerd Schierhold, Gevo-Geschäftsführer, hat den Zoofachhandel dazu aufgerufen, gemeinsam mit Städten und Kommunen Ganzjahresfutterstellen für Wildvögel einzurichten. Schierhold will damit den stark zunehmenden Bestandsrückgängen bei Wildvögeln entgegenwirken, denn in Deutschland sind laut Schierhold rund 50 Prozent der Arten als mehr oder weniger gefährdet in den „Roten Listen“ eingestuft. „Da die Lebensraumverschlechterung in unseren Breiten auf sehr stark verminderter Nahrungsgrundlage beruht, vermag die Zufütterung von Vögeln sehr viel zu helfen“, so Schierhold. Und genau dort könne der Zoofachhandel seine Unverzichtbarkeit in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.
„Warum sollte es dem Zoofachhändler nicht gelingen, in Verbindung mit Stadt, Kommune oder der kleineren Landgemeinde, an einem Feldgehölz oder Waldrand einen Vogelschutzgarten für die Ganzjahresfütterung einzurichten, in dem Wildvögel mit Futter, Wasserstellen, Nistkästen und anderem geschützt versorgt werden können?“ Dort könnten sich hunderte von Wildvögeln ernähren. Ebenso ließen sich natürlich in größeren Gemeinden bis hin zu Großstadtbereichen mit entsprechend vielen Futterstellen bestimmte Vogelpopulationen rasch wieder aufbauen.
„Durch solche Aktionen, initiiert durch den Zoofachhändler vor Ort, könnten unsere Vogelbestände insgesamt wieder deutlich ansteigen und der Zoofachhändler wäre dabei kompetenter Ansprechpartner und Lieferant für Futter, Nisthöhlen, Vogeltränken sowie Futterautomaten“, so Schierhold. Dies würde auch die Wichtigkeit und die Unentbehrlichkeit des Zoofachhandels vor Ort unterstreichen.
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